Schnullergate: Hamburger Café Moki's Goodies​​​​​​​ mit Hausverbot für Kinder unter sechs Jahren

| Gastronomie Gastronomie

Es ist mal wieder so weit: Eine Gastronomin aus Hamburg möchte in ihrem Café Moki's Goodies keine Babys und kleine Kinder unter sechs Jahren bewirten. Das Verbot besteht zwar schon seit einer Weile, doch erst Anfang der Woche nahm es durch einen Post bei Instagram an Fahrt auf. Der Beißreflex der Aktivisten ließ erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten. 

Nun musste auch Besitzerin Monika Ertl noch einmal einiges klarstellen. Unter dem Hashtag #schnullergate veröffentlichte sie ein längeres Statement, in dem sie klare Worte für die Anfeindungen der „Supermuttis“ fand. Schließlich sei sie selbst ebenfalls Mutter und kenne sich durchaus mit dem Thema aus. Zudem sei ihr Café kein „spendenfinanziertes demokratisches Mutter-Kind-Projekt, sondern ein Restaurant, in das sie ihr eigenes Geld gesteckt habe.
 

Das Hamburger Café ist natürlich nicht der einzige Laden, in dem kleine Kinder keinen Zugang haben. Erst im vergangenen Jahr änderte zum Beispiel auch „Omas Küche“ auf Rügen das Konzept, woraufhin der Wirt bei Facebook Morddrohungen erhielt (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.

Der Betreiber des TamTam im Hamburger Hanseviertel hat Insolvenz beantragt. Der aktuelle Betrieb war erst im Oktober 2025 gestartet. Zuvor hatte das frühere Le Big TamTam im September 2025 geschlossen.

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau.