Schweiz: Mehr Online-Tischreservierungen

| Gastronomie Gastronomie

Eine Datenauswertung von localsearch zeigt: Online-Tischreservierungen nehmen in der Schweizer Gastronomie stark zu. Im ersten Halbjahr 2019 lagen sie 27 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2017. Für das Gesamtjahr rechnet localsearch gar mit einer Zunahme von 29 Prozent gegenüber 2017.

Für Tischreservierungen greifen Gäste immer öfter zum Computer oder Smartphone. So hat die Zahl der Online-Reservierungen in Restaurants im Halbjahresvergleich seit 2017 um mehr als einen Viertel (27 Prozent) zugenommen. Das zeigt eine Analyse von 268 Schweizer Gastronomiebetrieben, welche localsearch durchgeführt hat. 

Im ganzen Jahr 2018 lag das Volumen der Online- Tischreservierungen bei durchschnittlich 1.178 pro Betrieb und damit rund 13 Prozent über dem Vorjahr (2017: 1.047 Tischreservierungen). Basierend auf den Buchungszahlen des ersten Semesters 2019 (676) prognostiziert localsearch für das Gesamtjahr 2019 eine weitere Zunahme um 15 Prozent auf durchschnittlich 1.352 pro Betrieb. Damit wird bis Ende 2019 die Anzahl online reservierter Restauranttische gegenüber vor zwei Jahren um voraussichtlich 29 Prozent zunehmen.

Besonders deutlich zeigt sich die wachsende Popularität von Online-Restaurantreservationen im Mai-Vergleich der Jahre 2017, 2018 und 2019. Wurde bei der Anzahl Tischreservierungen im Mai 2018 gegenüber Mai 2019 ein Plus von einem Fünftel (20 Prozent) registriert, stiegen sie im Zweijahresvergleich zwischen Mai 2017 und Mai 2019 um satte 39 Prozent.

Nichts wird öfter online reserviert als der Restauranttisch

„Auch wenn Online- Tischreservierungen bereits in vielen Branchen möglich sind: nichts wird öfter online reserviert als der Restauranttisch“, sagt Harry Meier, Mediensprecher von localsearch und verweist auf die Resultate der repräsentativen Marktstudie „Online-Buchungsverhalten“, die das Unternehmen im März dieses Jahres publiziert hat.

Aus der Studie geht hervor, dass 65 Prozent aller Schweizer Konsumenten in den letzten drei Monaten mindestens einen Termin online reserviert haben. Mehr als die Hälfte der Online- Reservierungen (59 Prozent) fallen dabei auf Restaurantbesuche. Mit deutlichem Abstand, an zweiter Stelle, folgt die Terminvereinbarung beim Friseur (28 Prozent).


Zurück

Vielleicht auch interessant

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.