Sechs neue Gerolsteiner WeinPlaces ausgezeichnet

| Gastronomie Gastronomie

Die Gerolsteiner Initiative hat im April 2026 sechs neue Gastronomiebetriebe als sogenannte WeinPlaces ausgezeichnet. Die Auswahl für das laufende Jahr umfasst Betriebe in Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Herford, Mainz und Mayschoß an der Ahr. Die offizielle Aufnahme der neuen Mitglieder fand am 20. April 2026 im Rahmen einer Preisverleihung in Bochum statt.

Fokus liegt im Westen und in der Mitte Deutschlands

Wie der Veranstalter mitteilt, zeichnet sich die diesjährige Auswahl durch eine räumliche Nähe der prämierten Betriebe im Westen und in der Mitte des Bundesgebiets aus. Zu den neuen Mitgliedern gehören die D-Schänke in Düsseldorf unter der Leitung von Thomas Demske sowie Gregor's Boutique Vinothek von Gregor Bernd in Frankfurt. In Hannover wurde die LaSall Weinbar von Christoph Gabriel ausgezeichnet, während in Herford die 1575 Weinbar von Gianna und Sören Hartendorf in das Netzwerk aufgenommen wurde. In der Region Mainz erhielten Andreas Schnura und Christoph Rombach die Auszeichnung für die Laurenz Weinbar und Weinhandlung. Im Weinbaugebiet Ahr wurde der Betrieb Bahnsteig 1 von Thorsten Rech in Mayschoß berücksichtigt.

Netzwerk wächst auf insgesamt 57 Mitglieder an

Durch die diesjährigen Neuzugänge erweitert sich das von Gerolsteiner initiierte Netzwerk auf insgesamt 57 Betriebe deutschlandweit. Die Initiative verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, den Austausch innerhalb der Branche zu fördern und Wein einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine sechsköpfige Jury, der Sebastian Bordthäuser, Christina Fischer, Alexander Kohnen, Theresa Olkus, Stuart Pigott und Dagmar Reudenbach angehören. Laut Mitteilung der Initiative ist das Vorhandensein von Gerolsteiner Mineralwasser auf der Getränkekarte kein Kriterium für die Bewertung; im Fokus stehe das jeweilige Gesamtkonzept sowie das vorhandene Weinangebot.

Neue Kooperation fördert die Ausbildung

Zusätzlich zur Auszeichnung der Betriebe startet eine Zusammenarbeit mit dem Wine and Spirit Education Trust. Im Rahmen dieser Kooperation finanziert das Unternehmen zwei Stipendien für die Ausbildung zum international anerkannten Abschluss „Level 2 Award in Wines“. Dieses Angebot richtet sich an Angestellte der mittlerweile 57 WeinPlaces, um gezielt Fachkräfte im Weinbereich zu unterstützen. Die Bewerbung steht allen Mitarbeitern der Netzwerkhäuser offen, wobei die Ausbildung an einer von 13 akkreditierten Schulen in Deutschland absolviert werden kann. Informationen zu den ausgezeichneten Betrieben und deren Angeboten werden vom Unternehmen in einem jährlichen Druckwerk sowie auf einer eigenen Netzseite bereitgestellt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.