Stadt München für kostenloses Trinkwasser auf der Wiesn

| Gastronomie Gastronomie

Die Bier- und Getränkepreise auf dem Oktoberfest in München sind jedes Jahr ein Aufreger - jetzt will der Stadtrat erreichen, dass es kostenloses Trinkwasser gibt. «Dies soll, wenn möglich, bereits zur Wiesn 2023 passieren», heißt es in einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen SPD/Volt, CSU/Freie Wähler, Grüne/Rosa Liste und FDP/Bayernpartei. Das Wirtschaftsreferat solle kostenlose Trinkwasserstationen gemeinsam mit den Stadtwerken einrichten, heißt es in dem Antrag. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Das Oktoberfest findet vom 16. September bis 3. Oktober statt.

Das sei «die richtige Idee zur richtigen Zeit», lobte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). «Ich finde das auf dem Oktoberfest genau den richtigen Weg.» Erst kürzlich hatte Reiter beim Sommerfest der Münchner Innenstadtwirte die hohen Wasserpreise auf der Wiesn, aber auch sonst in der Gastronomie angeprangert - und scherzhaft als neue Maß Wiesn-Bier, die unter zehn Euro kostet, ein Viertelliter-Glas präsentiert.

Die Maß Bier wird zwischen 12,60 Euro und 14,90 Euro kosten, im Schnitt 14,18 Euro (Tageskarte berichtete). Der Durchschnittspreis für den Liter Tafelwasser in den Wiesn-Bierzelten liegt bei 10,04 Euro, im Vorjahr waren es noch 9,67 Euro.

Angesichts der allgemeinen Kostensteigerungen stiegen in diesem Jahr «leider auch» die Getränke-Preise auf dem Oktoberfest, heißt es in dem Antrag. «Die Wiesn soll aber ein Volksfest für alle Menschen bleiben.» Kostenloses Wasser wäre gerade für Jugendliche, Familien oder Seniorinnen und Senioren praktisch, die sich auf der Wiesn treffen, Karussellfahren oder nur über das Festgelände spazieren wollten, ohne ein Zelt zu besuchen. «Große Festivals haben mit ähnlichen Angeboten bereits sehr gute Erfahrungen gemacht – davon sollen auch die Münchnerinnen und Münchner profitieren.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.

Der Betreiber des TamTam im Hamburger Hanseviertel hat Insolvenz beantragt. Der aktuelle Betrieb war erst im Oktober 2025 gestartet. Zuvor hatte das frühere Le Big TamTam im September 2025 geschlossen.

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau.