Starke internationale Nachfrage treibt Geschäft von "Burger King"-Mutterkonzern

| Gastronomie Gastronomie

Restaurant Brands International Inc. (RBI), der Mutterkonzern von Marken wie Burger King, Tim Hortons, Popeyes Louisiana Kitchen und Firehouse Subs, verzeichnete im zweiten Quartal 2025 eine starke internationale Nachfrage. Das Unternehmen meldete für das am 30. Juni 2025 endende Quartal eine positive Entwicklung, insbesondere im internationalen Geschäft und bei der Marke Tim Hortons. Die systemweiten, flächenbereinigten Umsätze stiegen insgesamt um 2,4 Prozent.

Tim Hortons und internationales Geschäft als Wachstumsmotoren

Laut RBI-CEO Josh Kobza waren die Marken Tim Hortons und das internationale Geschäft die größten Wachstumsträger. „Tim Hortons und unsere internationalen Geschäfte, die zusammen fast 70 % unseres bereinigten Betriebsergebnisses ausmachen, waren in diesem Quartal die Vorreiter“, sagte er in einem Earnings Call. Kobza hob hervor, dass Tim Hortons in Kanada „sein 17. aufeinanderfolgendes Quartal mit positiven vergleichbaren Umsätzen“ verzeichnete und das internationale Segment „ein weiteres Quartal mit starkem Wachstum“ lieferte.

Ein Beispiel für den Erfolg bei Tim Hortons war die Einführung der "Scrambled Eggs Loaded Breakfast Box" in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Ryan Reynolds. Diese Initiative trug im Quartal zu einem Wachstum der Frühstücksverkäufe von über 10 Prozent bei. Auch die Getränkesparte zeigte mit einem Umsatzplus von 4 Prozent eine positive Entwicklung.

Strategische Schritte bei Burger King und im Gesamtkonzern

Der CEO zeigte sich ermutigt über die strategischen Schritte des Unternehmens. Dazu gehört die vorzeitige Einleitung des Refranchising-Prozesses bei Carrols sowie die Suche nach einem neuen Partner für das China-Geschäft von Burger King, um die Marke dort erfolgreicher zu positionieren.

Burger King, das etwa 19 Prozent des RBI-Geschäfts ausmacht, verzeichnete in den USA einen Anstieg der vergleichbaren Umsätze um 1,5 Prozent, was über dem Durchschnitt des Burger-QSR-Segments lag. Kobza hob die Marketingstrategie hervor, die sich auf Familienrelevanz, Markenwerte und preisbewusste Kunden konzentriert. Eine Kooperation mit der Filmreihe "How to Train Your Dragon" führte zu den höchsten Verkaufszahlen von King Junior Mahlzeiten seit über zehn Jahren.

Finanzielle Kennzahlen im Überblick

Im zweiten Quartal 2025 meldete Restaurant Brands International einen Nettogewinn von 263 Millionen US-Dollar, was 57 Cent pro Aktie entspricht. Dies ist ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als der Gewinn noch bei 484 Millionen US-Dollar lag. Der Umsatz stieg jedoch von 2,08 Milliarden auf 2,410 Milliarden US-Dollar.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Drink zu viel oder schon ein Verbrechen? Warum die Dunkelziffer bei K.o.-Tropfen in Sachsen-Anhalt so hoch ist und wie Clubs versuchen, ihre Gäste vor unsichtbaren Angriffen zu schützen.

Mitchells & Butlers ist wieder mit zwei Standorten in der Hansestadt vertreten. Nach dem Auszug aus dem Alsterpavillon im Oktober 2025 wurde nun das ALEX am Rothenbaum offiziell eröffnet.

Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt.

Das Gourmetrestaurant im Severin*s – The Alpine Retreat in Lech am Arlberg präsentiert mit Marius Pieper eine neue kulinarische Ausrichtung. Der 30-jährige Küchenchef fokussiert sich auf eine Kombination aus regionaler Verwurzelung und internationaler Küchentechnik.

Das Restaurant Berta in Berlin hat nach einer konzeptionellen Überarbeitung wieder seine Türen geöffnet. Unter der Leitung von Chefkoch Assaf Granit präsentiert der Betrieb eine israelisch inspirierte Küche, die osteuropäische Traditionen mit modernen Akzenten verbindet.

Die Vergabe der begehrten Standplätze auf dem Oktoberfest steht im Fokus einer Debatte in München. Eine Münchner Wirtsfamilie fordert durch ihre Bewerbung auf Brauerei-Standplätze die traditionelle Vergabepraxis heraus, während bereits dementierte Berichte über eine mögliche Einschaltung des Europäischen Gerichtshofs für Aufsehen sorgen.

Der Valentinstag entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Umsatzbringer für die deutsche Gastronomie. Eine aktuelle Studie zeigt für 2026 eine steigende Reservierungsbereitschaft, neue Zielgruppen und klare Erwartungen an Service und Etikette.

Mit „Wir kochen Heimat“ möchte das Nobelhart & Schmutzig Team einen Beitrag zur kulturellen Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff leisten, der im öffentlichen Diskurs häufig (negativ) politisch aufgeladen ist.

Eine aktuelle SumUp-Auswertung zum Jahresstart 2026 belegt eine steigende Besuchsfrequenz in der Gastronomie bei gleichzeitig sinkenden Durchschnittsausgaben. Während digitale Trinkgelder und Kartenzahlungen an Bedeutung gewinnen, zeigen sich die Gäste preisbewusst.

Das Gourmetrestaurant Juwel in Kirschau präsentiert zum 1. April ein überarbeitetes kulinarisches Konzept. Unter der Leitung von Hotelchefin Petra Schumann und Küchenchef Robert Hauptvogel setzt der Betrieb künftig verstärkt auf Nachhaltigkeit, regionale Produkte und eine reduzierte Präsentation.