Sternekoch Bastian Falkenroth schließt Restaurants in Düsseldorf und zieht nach Sylt

| Gastronomie Gastronomie

Wie der Sternekoch in einem Facebook-Video erklärte, habe die ganze Sache in Düsseldorf vor sieben Jahren angefangen, als er mit seiner Frau das erste Restaurant eröffnete. Doch nun habe die Ära ein Ende, so Falkenroth. Sie würden beide Restaurants in der Landeshauptstadt abgeben. Dazu hätten sich seine Frau und er entschieden, nachdem sie sich viele Gedanken zu neuen Projekten gemacht hätten. Sie seien nun bereit für neue Sachen. 

Anschließend bedankte sich der Koch bei den Gästen und Mitarbeitern, die in den letzten sieben Jahren Vollgas gegeben hätten. Auch für die Wertschätzung durch den Michelin bedankte er sich noch einmal ausdrücklich. Zudem erwähnte er ausdrücklich die „Düsseldorfer Köche-Connection“, die Sascha Perrone aufgebaut habe. Diese sei „geiler Shit“ und solle so weiter machen. 

Auch über seine Zukunftspläne ließ der Sternekoch seine Follower nicht im Dunkeln: Was nun anstehe, sei ein Restaurant auf Sylt. Das neue Projekt soll kurz vor Ostern losgehen. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um das Restaurant Goldgelb in Westerland, das der Koch zusammen mit seiner Frau eröffnen wird. Die künftigen Gäste können sich auf Frühstückklassiker wie Egg Benedict oder Pancakes freuen. Nordische Spezialitäten wie Labskaus werden aber ebenfalls auf der Karte zu finden sein. 

Mit seinem „Moin Moin Sylt“ ist Falkenroth nun auch sprachlich im hohen Norden angekommen: 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Inwieweit die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, wird noch geklärt. Die Ermittler gehen «gewissen Anhaltspunkten» nach.