Taylor Swift vervierfacht Pizza-Verkauf

| Gastronomie Gastronomie

Taylor Swift sorgt nicht nur für volle Hotels. Auch die Gastronomie an den Auftrittsorten profitiert. Wie L’Osteria jetzt bekannt gab, ist der Umsatz in den drei Tagen, an denen die Konzerte in Gelsenkirchen stattfanden, explodiert. Swifties stehen besonders auf ein Getränk.

Die L’Osteria in Gelsenkirchen kamkaum hinterher, während die Konzertbesucher vor und nach dem Spektakel der Eras-Tour ihre Lieblingsspezialitäten bestellten. „So etwas haben wir selten erlebt“, sagt Steven Sarwar, Chef der L’Osteria Gelsenkirchen, „unsere L’Osteria im Arena Park ist aufgrund ihrer Lage und der Nähe zur VELTINS-Arena natürlich bereits einiges gewöhnt an Mehraufkommen durch Konzerte, doch zu Taylor Swift hat das nochmals andere Dimensionen angenommen. Insgesamt haben wir in den drei Tagen 4.300 Speisen, darunter 1.300 Pizzen verkauft.“

Pizza Margherita und Aperol Spritz – die Favoriten der Swifties

Die beliebteste Pizza bei den Swifties: Pizza Margherita! Ob die Wahl für den Pizza-Klassiker mit dem Taylor-Fankult zu tun hat, ist unklar, dass Taylor selbst jedoch großer Pizza-Fan ist, ist schon lange bekannt: Die Sängerin hat unter anderem in Interviews und auf Social Media über ihre Vorliebe für Pizza ge-sprochen. In einem Interview mit "Bon Appétit" im Jahr 2014 erwähnte sie, dass sie Pizza liebt! Auf Instagram gibt es sogar mehrere Postings von ihr, auf denen sie Pizza genießt. „Zu ihren Konzerten in Hamburg und München laden wir Taylor Swift und ihre Crew gerne in eine unserer L’Osterien ein“, sagt John Schlüter, Marketing-Chef von L’Osteria.

Auch in puncto Getränkewahl waren sich viele Fans einig: „Hervorzuheben ist auch, dass der Aperol Spritz in den Tagen der Konzerte auf Platz 6 von allen verkauften Produkten war, was ein deutlicher Anstieg gegenüber dem sonstigen Absatz ist“, so Steven Sarwar. Die Swifties lieben also nicht nur Freundschaftsarmbänder, sondern auch italienische Klassiker!

„Unsere Mitarbeitenden waren gut vorbereitet und wir haben personell natürlich auch extra aufgestockt“, sagt Steven Sarwar. Auch der CEO der apeiron restaurant & retail management gmbh, war selbst vor Ort, um sein Team zu unterstützen. Es waren ab mittags alle rund 210 Innen- sowie 200 Außenplätze durchgängig besetzt und dennoch bildeten sich vor dem Restaurant Schlangen. Selbst der einsetzende Regen konnte die Stimmung nicht trüben – die Fans saßen teils mit Regenschirmen auf der Terrasse und ließen sich ihre Pizza schmecken.

„Swiftonomics“: Wirtschaftspush für Pizza und die ganze Gastronomie

Der Gelsenkirchen-Pizzaboom wird nur die Spitze des Eisbergs der Tournee-Tage in Deutschland sein: Taylor Swift hat längst bewiesen, dass sie ein echter Wirtschafts-motor ist. Ihre Konzerte in Deutschland sind nicht nur musikalische Highlights, sondern auch ökonomische. Experten schätzen, dass allein die aktuellen Konzerte von Taylor Swift der deutschen Wirtschaft einen Schub in Millionenhöhe geben. Von der Gastronomie bis hin zu Souvenirverkäufern profitieren zahlreiche Branchen. Diese ökonomische Kraft zeigt sich auch in den steigenden Umsätzen bei Online-Ticketverkäufern und Merchandise-Anbietern.

Während der Megastar ihre größten Hits performte, schien ganz Gelsenkirchen im Pizza-Fieber zu sein. Swift selbst hätte wohl kaum ahnen können, dass ihre Songs nicht nur Herzen, sondern auch den Appetit in Rekordzeit entfachen würden. Die L’Osteria Pizzaiolos sind sich sicher: Dieses Konzert wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Taylor Swift hat mit ihrer Musik und ihrer Präsenz einmal mehr gezeigt, dass sie Massen bewegen kann – in diesem Fall nicht nur die Konzert-arena, sondern auch die Küchen von Gelsenkirchen. Weltweit gilt sie als eine der einflussreichsten Musikerinnen unserer Zeit, deren wirtschaftlicher Einfluss weit über die Musik hinausgeht. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.