„The Duchy”: Breidenbacher Hof mit neuem Restaurantkonzept

| Gastronomie Gastronomie

Das Luxushotel Capella Breidenbacher Hof in Düsseldorf startet ein neues Restaurant mit Bar. „The Duchy” heißt das Brasserie-Konzept, das Küchenchef Philipp Ferber mit General Manager Cyrus Heydarian jetzt präsentierten.

Als Inspiration und Namensgeber für das neue Restaurant dient das Zeitalter des ehemaligen Herzogtums Berg (engl. Duchy), dessen Hauptstadt Düsseldorf einst war. Eine Epoche, die aufgrund ihrer unaufgeregten Eleganz, zeitgleich als stilvoll und gemütlich gilt und somit als Sinnbild für die Umgestaltung des Restaurants steht. Für „The Duchy“ wurde dieses Bild nun neu interpretiert und in Bezug auf Interior, Design sowie Food- und Drink-Angebot modern umgesetzt.

 „The Duchy“ ist zudem der Kosename für den fiktiven, weiblichen Charakter, der als Herzstück des neuen Konzepts dient und sich durch Illustrationen, Zitate und dem Design als Leitfaden durch das gesamte Restaurant zieht.

Entwickelt wurde das neue Konzept von der Londoner Kreativ- und Konzeptagentur Gorgeous Group in Zusammenarbeit mit dem Innenarchitekten Peter Silling, der auch für das aktuelle Interiordesign des Hotels verantwortlich ist.

Das Team rund um Küchenchef Philipp Ferber serviert Brasserie-Küche kombiniert mit Kreationen wie Kaviar Carbonara, Färöer Lachs mit gerösteter Sojasoße und ein heimisches Himmel & Ähd mit eigenen, regional angebauten Produkten.

„Wir sind froh, dass es jetzt losgehen kann", strahlt Küchenchef Philipp Ferber, der mit Cyrus Heydarian im Vorfeld viele kulinarische Reisen etwa nach Stockholm, Kopenhagen, Paris und Amsterdam unternahm, um sich am Ende für ein eigenes, neues Konzept zu entscheiden.

Ferber: „Die Düsseldorfer ticken ganz eigen. Sie sind bodenständig, dabei aber auch dekadent. Ihr Roastbeef mit Bratkartoffeln, ihr Frikassee oder ihr Schnitzel dürfen nicht fehlen. Wir haben daher tolle Klassiker von uns wie die Kartoffelsuppe oder das Beef Tartar übernommen. Wir vergessen unsere DNA nicht."

Highlight und das Herzstück des Restaurants ist die neue Raw Bar. Die Raw Bar setzt einen Fokus auf Meeres-Produkte gepaart mit passenden Auswahl an Schaumweinen und Cocktails.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hamburger Start-up goodBytz liefert mit SAM eine vollautomatische Containerküche an die U.S. Army nach Südkorea. Das System ermöglicht die frische Zubereitung von bis zu 30 Mahlzeiten in wenigen Minuten – und das unabhängig von lokaler Kücheninfrastruktur.

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.