The Note Coffee - Post-its machen Café in Hanoi auf Instagram berühmt

| Gastronomie Gastronomie

Hier sieht man vor lauter Zetteln die Wände nicht mehr: Im «The Note Coffee» im Herzen von Hanoi ist einfach alles mit bunten Papierchen voller mal philosophischer, mal eher belangloser Gedanken gepflastert. 

Café auf FacebookCafé auf Instagram

Und jeder neue Besucher ist eingeladen, sich auch zu verewigen und eine Nachricht an die Welt zu hinterlassen. Und zwar auf einem simplen Post-it. Wohin man es klebt, ist jedem selbst überlassen.

Nach Angaben der Besitzer sollen sich bis heute fast eine Million Kunden auf Post-its verewigt haben. Wände, Treppenaufgänge, Tische und sogar die Decken sind voll damit. 

Ob Zettelchen in Herzform, in Regenbogenfarben oder mit Blumenverzierung, ob auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Vietnamesisch: Die Botschaften aus aller Welt könnten farbenfroher und internationaler kaum sein. Besonders populär sind - wie sollte es anders sein - Liebeserklärungen an den Herzensmenschen. 

The Note Coffee - Fotogener Instagram-Hotspot

Wenig überraschend ist das fotogene Café, das sich über mehrere Stockwerke erstreckt, auch ein Instagram-Hotspot. In sozialen Netzwerken hat es Zehntausende Follower. 

Dass Besucher aus aller Welt hierherkommen, Fotos machen und Post-its hinterlassen, dazu trägt auch die Lage des Cafés bei: Das Gebäude liegt nur wenige Meter vom Hoan-Kiem-See mit der berühmten roten Huc-Brücke entfernt. Der malerische See, der mehrere Viertel miteinander verbindet, gilt als touristischer Mittelpunkt von Hanoi. 

Und der Kaffee im The Note Coffee  ?

Beim Trinken des Kaffees können Gäste sich nicht nur den Post-its widmen, sondern auch den Blick aus den riesigen offenen Fenstern auf die Altstadt schweifen lassen. 

Apropos Kaffee: Das Angebot reicht von internationalen Klassikern wie Caramel Cappuccino und Espresso bis zu vietnamesischen Spezialitäten wie Coconut Latte oder «Egg Coffee» aus Eigelb, Zucker, Kondensmilch und Robusta-Kaffee - wahlweise heiß oder eisgekühlt.

Und ja, der Kaffee schmeckt: Der bestellte Coconut Latte war zum Dahinschmelzen. (mit dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.