Trotz oder wegen Corona: burgerme meldet knapp 60 Prozent Umsatzplus im ersten Halbjahr

| Gastronomie Gastronomie

Trotz Corona verzeichnet der Münchner Burger- und Delivery-Spezialist burgerme für die erste Jahreshälfte 2020, nach eigenen Angaben, ein Umsatzplus von 58 Prozent. Neueröffnungen im Februar und ein Ausbau des Lieferservices sollen ursächlich für den Umsatzsprung sein.

Drei Gründe sieht Stephan Gschöderer, Inhaber von burgerme, als ausschlaggebend für den den Umsatzschub. So seien viele Neukunden konnten während des Lockdowns gewonnen worden. Gleichzeitig wurden seit Anfang Februar sechs neue Burger-Stores eröffnet. „Wir spüren bei vielen jungen Menschen eine Art Aufbruchstimmung, sie wollen raus aus dem Angestellten-Verhältnis, waren unzufrieden damit, wie ihr Chef die Krise handhabt. Bei burgerme haben sie die Chance, selbst Chef zu sein und es besser zu machen."

Zudem wurden die Kapazitäten im Lieferservice deutlich ausgebaut. Mit 220 Neueinstellungen während der Krise beschäftigt burgerme aktuell insgesamt rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an knapp 80 Standorten. „Deshalb konnten wir die steigende Nachfrage perfekt bedienen und gleichzeitig den zusätzlichen Anforderungen gerecht werden. Um die Sicherheit unserer Angestellten und Kunden auch in Coronazeiten zu gewährleisten, wurden einige Abläufe optimiert. So haben wir beispielsweise auf eine kontaktlose Lieferung unserer Burger umgestellt. Das werden wir auch beibehalten“, erklärt Johannes Bankwitz, ebenfalls Inhaber.

Mit dem Geschäftsmodell Premium-Burgergrill kombiniert mit eigenem Premium-Lieferservice treffen Stephan Gschöderer und Johannes Bankwitz scheibar den Puls der Zeit: Sieben Eröffnungen stehen bis Ende August an, 15 weitere folgen bis Ende des Jahres – so eröffnet bereits in diesem Jahr der 100. Burgerme-Store.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.

Zwei-Sterne-Koch Daniel Gottschlich plant für 2028 die Eröffnung eines zweiten Restaurantkonzepts. Das neue Projekt soll unabhängig vom Ox & Klee betrieben werden und nach Unternehmensangaben Kulinarik, Technologie und Inszenierung zu einem immersiven Gastronomieerlebnis verbinden.

Casualfood nimmt am Flughafen Düsseldorf den ersten Slim Chickens Standort an einem deutschen Airport in Betrieb. Das Konzept ergänzt das gastronomische Portfolio des Flughafens um ein weiteres internationales Angebot.

Superschmarrn erweitert sein Filialnetz und will im Juli 2026 einen fünften Standort am Friedensplatz in Bonn eröffnen. Hinter dem Gastronomiekonzept stehen die Gastronomen Gunilla und Thomas Hirschberger, die unter anderem als Gründer der Marken Sausalitos und Hans im Glück bekannt sind.

Mit deutlichen Worten kritisiert Jürgen Dollase die Präsentation der Michelin-Sterne 2026. Sein Kommentar richtet sich sowohl gegen den Ablauf der Veranstaltung als auch gegen die Ausrichtung des Guide Michelin.

Die Sommelier-Union Deutschland blickt auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurück und bestätigt im Rahmen des Sommelier-Campus die Vereinsführung um Präsidentin Yvonne Heistermann.

Applaus, Emotionen und strahlende Gewinner: Bei der Verleihung des Michelin Guide Deutschland 2026 traf sich die Spitze der deutschen Gastronomie. Unsere große Bildergalerie zeigt die schönsten Momente des Abends.

Mit der Verleihung von drei Michelin-Sternen gehört das L.A. Jordan in Deidesheim zur Spitzengruppe der ausgezeichneten Restaurants. Veröffentlicht wurden nun auch Auszüge aus den Bewertungen der Michelin-Inspektoren zu mehreren Menügängen.

Der Michelin Guide Deutschland 2026 umfasst insgesamt 339 Sterne-Restaurants im gesamten Bundesgebiet. Das Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim steigt als Neuzugang in die Drei-Sterne-Kategorie auf, während vier Betriebe zwei Sterne erstmals erhalten.