Untreue Hans im Glück-Mitarbeiter verurteilt

| Gastronomie Gastronomie

Zwei Mitarbeiter der Burger-Kette „Hans im Glück“ hatten sich in einer Münchner Filiale über längere Zeit an der Kasse bedient und so 27.000 Euro ergaunert. Wie unter anderem die tz berichtet, rechneten beide Männer über mehr als fünf Monate falsch ab und zahlten sich die Differenz einfach selbst aus. 

Möglich waren diese Taten durch technische Fehler im Kassensystem, wie die Staatsanwältin am Freitag während des Prozesses laut tz erklärte. Hans im Glück zeigte sich schockiert. Sie seien tief betroffen, dass es zu diesem Vorfall überhaupt gekommen sei, so eine Sprecherin. Da die internen Prozesse in der Zwischenzeit jedoch vollständig digitalisiert wurden, könnten künftig derartige Vorfälle ausgeschlossen werden.  

Der Richter verurteilte die beiden Täter zu zwei Jahren bzw. einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung. Einer der Verteidiger teilte noch einmal gegen das Unternehmen aus: Den Angeklagten sei es sehr einfach gemacht worden, so seine Einschätzung. Doch zum Glück seien im Anschluss die Sicherheitsbedingungen bei Hans im Glück geändert worden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Inwieweit die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, wird noch geklärt. Die Ermittler gehen «gewissen Anhaltspunkten» nach.

 

Kentucky Fried Chicken verkauft ein neues Gericht, die Dönervariante «Krispy Kebab». Moment mal, das ist doch unser Markenname, sagt eine Dönerkette. KFC betont: «Wir wollen keinen Beef.»

Das Berliner Restaurant Facil feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsprogramm ab Juli. Neben einem Podcast und speziellen Menüs stehen limitierte Kochkurse und eine Veranstaltung mit ehemaligen Weggefährten im Fokus der Feierlichkeiten.

Ruff's Burger expandiert weiter und übernimmt einen Standort in Bamberg. Ab Mai wird das ehemalige Burgerheart-Lokal unter neuer Flagge und modernisiertem Konzept fortgeführt.