"Veganer zu selbstgefällig": Restaurant in England verbannt vegane Speisen

| Gastronomie Gastronomie

Weil eine „militante Minderheit“ von Veganern immer wieder das Essen in ihrem Lokal kritisiert habe, verbannt eine Gastronomin von der Isle of Wight alle tierfreien Speisen von ihrer Karte. Seitdem sei sie einem „Social-Media-Mobbing“ ausgesetzt, schreibt sie auf der Facebook-Seite ihres Lokals „London House Bistro“.

Zu dem Schritt, vegane Gerichte bewusst nicht mehr anzubieten, sei das Restaurant gekommen, weil sie „die Nase voll hatten von der arroganten, selbstgefälligen Haltung“, heißt es in Facebook-Posting weiter. Dabei habe das Restaurant in der Vergangenheit sehr wohl auch für Veganer gekocht und sogar veganen Speck angeboten.

Doch schon damals sei sie für das Essen massiv kritisiert worden. „Wir sagten ihnen, welche veganen Optionen wir ihnen anbieten können, und sie nannten sie ekelhaft", wird die Gastronomin auf spiegel.de zitiert.

Sie wisse, dass es unfair sei, alle Veganer über einen Kamm zu scheren, doch ihre Entscheidung, „wurde leider von einer militanten Minderheit herbeigeführt, die es der Mehrheit anschließend verdorben hat“, erklärt die Besitzerin in ihrem Statement weiter und richtet sich dann nochmal persönlich an die veganen Kunden:

„Wenn ihr veganes Essen wollt, dann geht in ein veganes Restaurant... Wenn ich dort nach einem Steak fragen würde, würde ich übrigens keins bekommen, und ich würde es auch nicht erwarten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach fünf Jahren Planung und Sanierung ist der Berggasthof Streichen im Chiemgau wieder geöffnet. Das Haus bietet 90 Plätze im Gasthof, 140 Sitzplätze im Biergarten und elf Gästezimmer; neuer gastronomischer Partner ist Augustiner-Bräu.

Nach wochenlangem Hickhack ist nun auch die Vergabe für ein letztes Wiesnzelt geklärt: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.

Das Berliner Hotel Luc ersetzt sein bisheriges Gastronomiekonzept Heritage durch das neue Angebot You. Das Restaurant und Bar-Konzept soll künftig flexibler auf urbane Gästeanforderungen reagieren.

YouLend und Just Eat Takeaway.com haben eine Zwischenbilanz ihrer Kooperation vorgelegt. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2022 wurden demnach europaweit Finanzierungen in einer Gesamthöhe von mehr als 150 Millionen Euro an Gastronomiebetriebe vermittelt.

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet Adults-only-Gastronomie – und würde lieber ihren Vierbeiner mitnehmen als den Nachwuchs des Tischnachbarn zu tolerieren. Die Zustimmung zu Angeboten nur für Erwachsene unterscheidet sich der Umfrage zufolge deutlich nach Altersgruppen.

Klagen, Rücktritte, geplatzte Träume: Ein Münchner Wirt sorgt für Wirbel auf dem Oktoberfest. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?

Der Dehoga Bayern hat die Sieger des Wettbewerbs zum Lieblingsbiergarten 2026 bekannt gegeben. Mehr als 16.300 Gäste stimmten über insgesamt 72 teilnehmende Betriebe in drei Größenkategorien ab.

Mitchells & Butlers hat in der Augsburger Innenstadt eine neue Filiale ihrer Marke Alex eröffnet. In die Zusammenlegung und den aufwändigen Umbau der zwei ehemaligen Gewerbeflächen investierte das Unternehmen rund 1,7 Millionen Euro.

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.