Virtual Kitchen mit 20 Millionen Dollar Finanzierung

| Gastronomie Gastronomie

Fast sieben Monate nach Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich der Fahrdienstvermittler Uber weitgehend in ein Lebensmittel-Lieferunternehmen verwandelt. Ehemalige Uber-Mitarbeiter haben unterdessen einen anderen Weg gefunden, um von den dramatischen Veränderungen im Gaststättengewerbe zu profitieren.

Virtual Kitchen, ein von zwei ehemaligen Uber-Führungskräften gegründetes Start-Up, hat laut CNBC 20 Millionen Dollar an frischem Kapital eingesammelt. Das Unternehmen bietet die Einrichtung von Großküchen an, die für die Lieferung von Speisen ausgelegt sind. Dies soll es Restaurants ermöglichen, die Speisen ohne die Kosten eines Gastraums an die Kunden zu bringen.

Das Unternehmen wurde 2018 von CEO Ken Chong und Matt Sawchuk gegründet. Chong war zuvor als Produktmanager für das Marktplatzgeschäft von Uber tätig, Sawchuk war Gruppenmanager bei Uber Eats.

Die Partner treten gegen ihren ehemaligen Chef an. Travis Kalanick, der bis zu seiner Entlassung 2017 CEO von Uber war, ist der Gründer von Cloud Kitchens, das im vergangenen Jahr angeblich 400 Millionen Dollar aus dem öffentlichen Investitionsfonds Saudi-Arabiens eingesammelt hat. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.

Der Betreiber des TamTam im Hamburger Hanseviertel hat Insolvenz beantragt. Der aktuelle Betrieb war erst im Oktober 2025 gestartet. Zuvor hatte das frühere Le Big TamTam im September 2025 geschlossen.

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau.