Walk'sches Haus will keinen Michelin-Stern mehr

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant Zeitgeist im Hotel Walk'sches Haus im badischen Weingarten, will in der Zukunft nicht mehr vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet werden. Das Hotel hält die Auszeichnung seit neun Jahren. Ohne Stern will sich Küchenchef Syrbe besser um die Bedürfnisse der Gäste kümmern.

„Für uns als gastronomischer Betrieb, aber auch für Sie haben sich bestimmt einige andere Werte und Selbstverständlichkeiten entwickelt Aus diesen Gedanken heraus haben wir uns dafür entschieden, nach neun Jahren in Folge zukünftig auf unseren hart erarbeiteten Michelin-Stern zu verzichten. 
 

Küchenchef und Mitgeschäftsführer Sebastian Syrbe und dem gesamten Team ist die Entscheidung nicht leicht gefallen „Obwohl wir in Zukunft bewusst auf eine Auszeichnung mit einem Michelin-Stern verzichten, werden wir dennoch mit derselben Leidenschaft für unsere Gäste da sein. Ohne Stern können wir uns viel stärker den Bedürfnissen unserer Gäste widmen und haben dadurch einen größeren Handlungsspielraum bei der Kreation der Gerichte und bei der Preisgestaltung“

Das Restaurant zeitlgeist wurde erst im vergangenen Jahr modernisiert und wird künftig eine größere Auswahl an kreativen Gerichten mit der gewohnten kulinarischen Qualität bieten. So ist es dem Gast in Zukunft möglich, aus einer Vielzahl verschiedener A-la-Carte-Gerichte zu wählen. "Wir freuen uns, dass wir mit unserem eingespielten Team in Küche und Service diesen neuen Weg gehen werden und so nicht nur ein Restaurant für den besonderen Anlass, sondern das Restaurant für praktisch jeden Tag sind", sagt die Inhaberin, Kristina Trautwein.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.