Warum Pizza süchtig macht

| Gastronomie Gastronomie

Die Universität in Michigan hat sich mit dem Suchtfaktor von Lebensmitteln beschäftigt. Das Team der Forscherin Erica M. Schulte untersuchte dafür mehr als 500 Probanden ab 18 Jahren. Die Studie konzentrierte sich dabei auf verschiedene fett- und zuckerhaltige Lebensmittel. Den größten Suchtfaktor hatte dabei die Pizza, die sogar Produkte wie Schokolade, Chips und Kekse auf die folgenden Plätze verwies. Die Forscher untersuchten für ihre Studie vor allem, welche Speisen ein suchtähnliches Essverhalten hervorrufen. 

Einen möglichen Grund dafür lieferten die Wissenschaftler natürlich auch: Die Kombination der Zutaten komme so in der Natur nicht vor, erklärte Schulte laut CNN. Daher scheine eine Pizza besonders lohnend zu sein. Und genau dieses Belohnungsprinzip könnte der Grund für das ungewöhnliche Essverhalten sein. „So essen wir mehr als wir eigentlich wollen, obwohl wir die negativen Folgen kennen“, erklärte Schulte. 

Auch Gail Vance Civille von der Beratungsfirma Sensory Spectrum hat ein Faible für die Teigfladen: Er sei fasziniert von der Tatsache, dass die Leute fast jede Art von Pizza essen würden. Und nicht unbedingt die beste Pizza. Das liege zum Teil daran, dass der Großteil der Inhaltsstoffe wie Fett, Zucker und Salz die Amygdala stimulieren würden. Und genau das mache das Gehirn sehr glücklich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.