Weininstitut kürt Sommelier-Cup Sieger 2024

| Gastronomie Gastronomie

Katharina Iglesias, Sommelière in der wineBank in Hamburg, hat den "Sommelier-Cup 2024" des Deutschen Weininstituts gewonnen. Den zweiten Rang erzielte Lukas Sermann, Sommelier und Winzer in Altenahr, gefolgt von Maike Witfang, Sommelière im Atrium Hotel Mainz. Mit 28 Teilnehmenden aus der Spitzen- und Sternegastronomie, Fachkräften aus der Weinbranche und dem Weinfachhandel sowie Studierenden aus den Bereichen Hotel und Weinbau war das Interesse an dem Wettbewerb auch in diesem Jahr groß.

Eine besondere Herausforderung für die Kandidaten waren die Verkostungsrunden mit insgesamt 45 Weinen heimischer Herkunft, darunter rote, weiße, gereifte und edelsüße Weine sowie PIWIs und Klimaexoten als extra Kategorie. Hierbei galt es, die Herkunft, den Ausbaustil und die Jahrgänge, die bis ins Jahr 1992 zurückreichten, fachlich richtig zu beurteilen. Im theoretischen Teil zuvor mussten für die Teilnehmenden ihre Kenntnisse über die Rebsorten und Anbaugebiete, die Weinbereitung, den Weinmarkt oder das Weinrecht unter Beweis stellen.

Professionelles Auftreten in Finalrunde gefragt

Im Finale hatten die fünf von der Fachjury bestimmten Finalisten die Aufgabe, je zwei verdeckte Weine richtig zu charakterisieren und zu erkennen. Anschließend zeigten die Kandidaten, wie ein perfekter Dekantier-Service eines Spätburgunders am Gast aussehen muss und welche Speisen dazu empfohlen werden können. Souveränes Auftreten und Spontaneität war in einem offenen Quiz zu kuriosen Fakten aus der deutschen Weinwelt gefragt. Das Finale wurde von der Deutschen Weinkönigin Eva Brockmann moderiert.

Der Fachjury, die am Ende des zweiten Veranstaltungstages die drei Sieger des DWI-Sommelier-Cups 2024 kürte, gehörten Jasmin Priller (German Wine Professional), Dominik Trick, (Hotelfachschule Heidelberg), Shahzad Talukder (Sommelier Union), Diana Maisenhölder (Vinophilium Wine Academy Stuttgart), Christina Fischer (Genusswerkstatt) und der Vorjahressieger Julien Alsoufi an.

Die Deutsche Weinkönigin überreichte den drei Erstplatzierten Geldpreise in Höhe von 1.500 Euro, 1.000 Euro und 750 Euro. Der Wettbewerb wird durch die DWI-Kooperationspartner Zwiesel und SELTERS unterstützt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.