Wer bekommt den Imbissstand von Schlemmermeyer auf dem Viktualienmarkt?

| Gastronomie Gastronomie

Nachdem Feinkosthändler Schlemmermeyer im Mai Insolvenz anmelden musste (Tageskarte berichtete), wurde der begehrte Imbissstand auf dem Viktualienmarkt in München neu vergeben. Der Gewinner bleibt vorerst allerdings geheim. Fest steht jedoch, dass es sich nicht um Feinkost-König Michael Käfer handelt. In München wird das Thema heiß diskutiert.

Die Lücke, die Schlemmermeyer hinterlassen hat, war groß. Viele Münchner Gastronomen, einschließlich Feinkost-Händler Käfer, waren interessiert und hatten sich beworben, wie die AZ berichtet. Das Kommunalreferat, geleitet von Referentin Kristina Frank (CSU), ist für die Vergabe der Stände am Viktualienmarkt zuständig. Nach Aussagen einer Sprecherin des Referats wurde der Stand mittlerweile vergeben, jedoch wurden keine Details zum Gewinner preisgegeben. Wie es in der AZ weiter heißt, wird vermutet, dass ein bisher unbekannter Unternehmer den Zuschlag erhalten habe. Laut Bericht wurden die Bewerber nach einem Punktesystem bewertet.

Feinkosthändler Käfer erhielt am Mittwoch eine Absage. „Schade, wäre schön gewesen“, sagte eine Sprecherin gegenüber der Zeitung. Käfer plant dennoch weiterhin die Eröffnung eines Deli-Geschäfts in der Münchner Innenstadt.

Wie und wann es mit dem Imbissstand an der Heilig-Geist-Kirche weitergehen wird, ist noch unklar.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten beim "Burger Dialog" in einem Berliner McDonald's Restaurant über die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement von rund 27 Millionen Menschen in Deutschland.

60 Seconds to Napoli eröffnet im Juli ihren zweiten Standort in München. Wie die Gustoso Gruppe mitteilt, entsteht das neue Restaurant in der Hohenzollernstraße 11 in Schwabing, wo zuvor ein Betrieb der Marke Cotidiano ansässig war. 

Die Unternehmensgruppe Lerch Genusswelten hat das Restaurant und die Eventlocation „Die Villa“ in Biberach eröffnet. Das Gebäude aus dem Jahr 1915 wurde in den vergangenen Monaten saniert und für die gastronomische Nutzung umgebaut.

«In der Mokka-Milch-Eisbar hat sie mich geseh'n, in der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es gescheh'n.» So lautet der Refrain eines DDR-Schlagers von 1969. Für das legendäre Lokal gibt es nun ein Comeback.

Die niederländische Gastronomiemarke Zusje plant einen zweiten Standort in Deutschland. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das neue Restaurant Ende Juli 2026 im Andreas Quartier in Düsseldorf eröffnen. Der Standort befindet sich an der Mühlenstraße 32 in der Düsseldorfer Altstadt.

Der Gründer der Bewegung Slow Food, Carlo Petrini, ist tot. Wie die Organisation Slow Food mitteilte, starb Petrini am 22. Mai 2026 im italienischen Bra im Alter von 76 Jahren.

Der französische Sternekoch Guy Savoy ist als erstes Mitglied aus der Gastronomie in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen worden. Mit der Aufnahme des 72-Jährigen gehört erstmals ein Koch der traditionsreichen französischen Kunstakademie an.

Balthasar Ress und die Kuffler Gruppe betreiben jetzt gemeinsam die Ress & Rosso Weinlounge am Opernplatz in Frankfurt am Main. Das Angebot befindet sich direkt vor der Fassade der Alten Oper, gegenüber dem Eingang des Café Rosso.

Fahrdienstleister Uber ist an einer Komplettübernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero interessiert. Das Unternehmen bestätigte ein Interesse durch den US-Konzern, der bereits ein Fünftel der Anteile hält und Zugriff auf weitere Aktien hat.

Musik vom Plattenteller, wohlige Atmosphäre, entspannter Hörgenuss. Immer mehr Listening-Bars öffnen, scheinen einen Nerv zu treffen. Draußen «ballert der Alltag», drinnen kommt man gemeinsam runter.