Wiener Restaurant „Sisi Bräu“ muss Insolvenz anmelden

| Gastronomie Gastronomie

Das auf Wiener Küche spezialisierte Restaurant „Sisi Bräu“ hat nur zwei Jahre nach seiner Eröffnung einen Insolvenzantrag gestellt. Laut Informationen des Kreditschutzverbands KSV1870 hat die Sisi Gastro-Betrieb GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt.

Erst im Jahr 2021 wurde das Restaurant im Westfield Donau Zentrum eröffnet. Dort servierten sie ihren Kunden typisch österreichische Gerichte wie Schnitzel, Rostbraten oder Gulasch. Doch die Preissteigerungen der letzten Monate manövrierten das Unternehmen offenbar in Schieflage.

Die zuletzt stark gestiegenen Preise für Lebensmittel sowie die Energiepreissteigerung sollen Gründe für die Insolvenz sein, berichtet der Kurier und bezieht sich dabei auf eine Mitteilung der KSV. Die gestiegenen Kosten hätten nicht eins zu eins an die Kunden weitergegeben werden können, heißt es dort weiter.

Laut Bericht belaufen sich die Verbindlichkeiten des Unternehmens auf 1,7 Millionen Euro. Neben 14 Mitarbeitern sollen auch 22 Gläubiger von der Insolvenz betroffen sein, wie vom Kreditschutzverband bestätigt wurde. Ob das "Sisi Bräu" geöffnet bleibt, ist noch unklar.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.