Wiener Restaurant „Sisi Bräu“ muss Insolvenz anmelden

| Gastronomie Gastronomie

Das auf Wiener Küche spezialisierte Restaurant „Sisi Bräu“ hat nur zwei Jahre nach seiner Eröffnung einen Insolvenzantrag gestellt. Laut Informationen des Kreditschutzverbands KSV1870 hat die Sisi Gastro-Betrieb GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt.

Erst im Jahr 2021 wurde das Restaurant im Westfield Donau Zentrum eröffnet. Dort servierten sie ihren Kunden typisch österreichische Gerichte wie Schnitzel, Rostbraten oder Gulasch. Doch die Preissteigerungen der letzten Monate manövrierten das Unternehmen offenbar in Schieflage.

Die zuletzt stark gestiegenen Preise für Lebensmittel sowie die Energiepreissteigerung sollen Gründe für die Insolvenz sein, berichtet der Kurier und bezieht sich dabei auf eine Mitteilung der KSV. Die gestiegenen Kosten hätten nicht eins zu eins an die Kunden weitergegeben werden können, heißt es dort weiter.

Laut Bericht belaufen sich die Verbindlichkeiten des Unternehmens auf 1,7 Millionen Euro. Neben 14 Mitarbeitern sollen auch 22 Gläubiger von der Insolvenz betroffen sein, wie vom Kreditschutzverband bestätigt wurde. Ob das "Sisi Bräu" geöffnet bleibt, ist noch unklar.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.