Yum China testet KI für Restaurantmanager

| Gastronomie Gastronomie

Yum China, zu dessen Marken KFC und Pizza Hut gehören, erprobt derzeit einen neuen, auf künstlicher Intelligenz basierenden Assistenten für Restaurantmanager. Das System, das den Namen „Q-Smart“ trägt, wird in ausgewählten KFC-Filialen eingesetzt und soll die Effizienz der Betriebsabläufe signifikant steigern.

Q-Smart ist konzipiert, um Filialleiter bei einer Vielzahl täglicher Aufgaben zu entlasten. Die Funktionen des KI-Assistenten umfassen die Automatisierung der Personalplanung, die Optimierung des Bestandsmanagements und die kontinuierliche Überwachung von Lebensmittelqualität und -sicherheit. Ein zentrales Merkmal des Systems ist die Möglichkeit für Manager, über tragbare Endgeräte mit der KI zu interagieren. Dies ermöglicht eine freihändige Bedienung, was den Arbeitsfluss in einer geschäftigen Restaurantumgebung erleichtern soll.

Datenanalyse und Prognosefunktionen

Der KI-Assistent ist nicht nur ein Werkzeug zur Aufgabenverwaltung, sondern auch ein Analyseinstrument. Q-Smart kann in Echtzeit Lagerbestände überwachen und auf Basis historischer Daten und aktueller Trends Verkaufsprognosen erstellen. Diese Prognosefunktionen sollen dazu beitragen, Überbestände zu vermeiden und die Verfügbarkeit von Produkten zu optimieren. Darüber hinaus reagiert das System auf Sprachbefehle, was die Interaktion intuitiver und schneller gestalten soll.

Schritt in Richtung digitale Transformation

Yum China sieht in der Einführung von Q-Smart einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Transformation des Unternehmens. Die Integration von KI in Kernprozesse des Restaurantmanagements soll nicht nur die Effizienz verbessern, sondern auch als Modell für die gesamte Gastronomiebranche dienen. Das Unternehmen verspricht sich von der Technologie eine präzisere Steuerung der Abläufe und eine Entlastung der Mitarbeiter von routinemäßigen Aufgaben, sodass diese sich stärker auf den Kundenservice konzentrieren können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.