Zehnjähriges Jubiläum des Next Chef Award auf der Internorga 2026

| Gastronomie Gastronomie

Die Internorga rückt im März 2026 erneut den Kochnachwuchs in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Zum zehnten Mal findet in Kooperation mit dem Koch Johann Lafer der Wettbewerb Next Chef Award statt. Am 15. und 16. März treten insgesamt 18 junge Talente gegeneinander an, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus Köchinnen und Köchen zusammen, die in namhaften Betrieben wie dem Neni Berlin oder dem The Ritz-Carlton Wolfsburg tätig sind.

Internationales Teilnehmerfeld in der Hamburger Messehalle B6

Die Vorrunden des Wettbewerbs werden in drei Etappen in der Halle B6 ausgetragen. Die Nominierten stammen in diesem Jahr aus Deutschland, Dänemark, Österreich, Island und Italien. Die beruflichen Hintergründe der Teilnehmenden sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von der Gehobenen Gastronomie in Spitzenhotels über eigenständige Restaurantkonzepte bis hin zur Verpflegung in einem Fußballstadion.

Johann Lafer, der den Wettbewerb seit dem Jahr 2016 begleitet, erklärt dazu: „Mit dem Next Chef Award geben wir jungen Köchinnen und Köchen eine Bühne, auf der sie sichtbar werden und wachsen können. Besonders freut mich, dass in diesem Jahr viele Köchinnen vertreten sind und wir so international wie nie zuvor aufgestellt sind. Der Wettbewerb steht für Entwicklung, Austausch und echte Perspektiven und zeigt damit, wie attraktiv und vielseitig der Kochberuf ist.“

Prominente Fachjury bewertet Handwerk und Geschmack

Eine achtköpfige Jury aus erfahrenen Branchenvertretern übernimmt die Bewertung der Leistungen. Neben Johann Lafer gehören dem Gremium Cornelia Poletto, Christoph Rüffer, Karlheinz Hauser, Philipp Vogel, Marco Müller, Robin Pietsch und Tim Mälzer an. Die Experten prüfen die Kandidaten in den Kategorien Kochtechnik, Geschmack und Kreativität. Die Moderation der Veranstaltung übernehmen Johann Lafer und Sebastian E. Merget.

In den drei Vorrunden am Sonntag und Montag müssen sich die Teilnehmer zunächst qualifizieren. Das Finale findet am 16. März ab 15 Uhr statt. Die besondere Herausforderung für die Finalisten besteht darin, ein von Johann Lafer kreiertes Gericht ohne schriftliches Rezept allein durch Verkostung zu reproduzieren. Hierbei stehen die Geschmackspräzision und das Arbeiten unter Zeitdruck im Fokus.

Karrieremöglichkeiten und Sachpreise für die Erstplatzierten

Der Sieg beim Next Chef Award 2026 ist mit mehreren Preisen dotiert. Der Hauptgewinner erhält die Möglichkeit, ein eigenes Kochbuch im ZS Verlag zu veröffentlichen. Zudem stellt die Fluggesellschaft Lufthansa eine Kooperation in Aussicht, bei der der Gewinner ein Menü für die Business-Klasse entwickelt.

Für den zweiten Platz wird ein Küchengerät der Marke Pacojet vergeben, während der Drittplatzierte ein Messerset des Herstellers Kai erhält. Die Internorga selbst findet vom 13. bis 17. März 2026 statt und bietet neben dem Nachwuchswettbewerb weitere Fachvorträge und Diskussionsrunden auf verschiedenen Bühnen an.

Die Teilnehmer der Qualifikationsrunden

Erste Herausforderung: Sonntag, 15. März 2026, 11 Uhr

  • Katharina Aichhorn (Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden)
  • Johanna Falke (Hotel & Spa Suiten Freiwerk, Südharz)
  • Jakob Hertel (Landhaus Stricker, Sylt)
  • Dominik Lange (Restaurant Kleine Brunnenstraße 1, Hamburg)
  • Johannes Neerschulte (Hotel Panorama Royal, Bad Häring)
  • Louis Thomsen (Lighthouse Hotel & Spa, Büsum)

Zweite Herausforderung: Sonntag, 15. März 2026, 15 Uhr

  • Sean Paul Blau (The Ritz-Carlton, Restaurant Terra, Wolfsburg)
  • Kateryna Boniakevych (Lothar Mai Haus, Hofbieber)
  • Ahmadreza Fallahi (Landhotel Voshövel, Schermbeck)
  • Denis Pasala (Burgrestaurant Nideggen, Nideggen)
  • Kevin Rath (Borussia Dortmund, Dortmund)
  • Tina Võ (Syttende, Alsik Steigenberger Hotel & Spa, Sønderborg)

Dritte Herausforderung: Montag, 16. März 2026, 11 Uhr

  • Chahine Batouch (Hotel Heselbacher Hof, Baiersbronn)
  • Anika Döring (Restaurant Oto, Reykjavik)
  • Saraswati Utami Putri Hardijono (Hilton Frankfurt City Center, Frankfurt am Main)
  • Arez Raza (Finsterwirt, Brixen)
  • Finley Rust (Neni Berlin, Berlin)
  • Marla Vergin (Selbstständige Köchin)

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.

Zwei-Sterne-Koch Daniel Gottschlich plant für 2028 die Eröffnung eines zweiten Restaurantkonzepts. Das neue Projekt soll unabhängig vom Ox & Klee betrieben werden und nach Unternehmensangaben Kulinarik, Technologie und Inszenierung zu einem immersiven Gastronomieerlebnis verbinden.

Casualfood nimmt am Flughafen Düsseldorf den ersten Slim Chickens Standort an einem deutschen Airport in Betrieb. Das Konzept ergänzt das gastronomische Portfolio des Flughafens um ein weiteres internationales Angebot.

Superschmarrn erweitert sein Filialnetz und will im Juli 2026 einen fünften Standort am Friedensplatz in Bonn eröffnen. Hinter dem Gastronomiekonzept stehen die Gastronomen Gunilla und Thomas Hirschberger, die unter anderem als Gründer der Marken Sausalitos und Hans im Glück bekannt sind.

Mit deutlichen Worten kritisiert Jürgen Dollase die Präsentation der Michelin-Sterne 2026. Sein Kommentar richtet sich sowohl gegen den Ablauf der Veranstaltung als auch gegen die Ausrichtung des Guide Michelin.

Die Sommelier-Union Deutschland blickt auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurück und bestätigt im Rahmen des Sommelier-Campus die Vereinsführung um Präsidentin Yvonne Heistermann.

Applaus, Emotionen und strahlende Gewinner: Bei der Verleihung des Michelin Guide Deutschland 2026 traf sich die Spitze der deutschen Gastronomie. Unsere große Bildergalerie zeigt die schönsten Momente des Abends.

Mit der Verleihung von drei Michelin-Sternen gehört das L.A. Jordan in Deidesheim zur Spitzengruppe der ausgezeichneten Restaurants. Veröffentlicht wurden nun auch Auszüge aus den Bewertungen der Michelin-Inspektoren zu mehreren Menügängen.

Der Michelin Guide Deutschland 2026 umfasst insgesamt 339 Sterne-Restaurants im gesamten Bundesgebiet. Das Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim steigt als Neuzugang in die Drei-Sterne-Kategorie auf, während vier Betriebe zwei Sterne erstmals erhalten.