75 Jahre Landromantik Hotel Oswald

| Hotellerie Hotellerie

Das Landromantik Hotel Oswald in Kaikenried feiert im Jahr 2026 sein 75-jähriges Jubiläum. Wie das Unternehmen mitteilt, entwickelte sich der Betrieb über drei Generationen hinweg von einem klassischen Gasthof zu einem Hotel mit den Schwerpunkten Wellness und Kulinarik im Bayerischen Wald. Inhaber Andreas Oswald erklärt, dass die vergangenen siebeneinhalb Jahrzehnte für einen konsequenten Wandel stünden, wobei das Haus heute eine klare Handschrift und hohe Qualität verfolge.

Familie entwickelt Betrieb über drei Generationen

Die Gastgeberfamilie hat das Hotel fortlaufend an die Bedürfnisse der Gäste angepasst. Seniorchef Alfons Oswald gibt an, dass viele wegweisende Entscheidungen zur richtigen Zeit getroffen wurden, ohne dass eine langfristige Planung zugrunde lag. Man sei dabei stets nah am Gast geblieben. Derzeit verfügt das Hotel über 57 Zimmer und Suiten sowie eine weitläufige Wellnesslandschaft. Die Architektur des Gebäudes kombiniert nach Unternehmensangaben regionale Bauelemente mit zeitgemäßem Design, um eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne zu schaffen.

Seit zehn Jahren einen Michelin Stern

Ein wesentlicher Aspekt der Unternehmenshistorie ist die Entwicklung der Gastronomie. In der Oswalds Gourmetstube verantwortet Küchenchef Thomas Gerber das kulinarische Angebot. Der gebürtige Cottbusser setzt auf die Interpretation regionaler Produkte. Gerber wurde für seine Leistungen zehn Jahre in Folge mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Im Jahr 2025 erhielt die Gourmetstube unter seiner Leitung den zweiten Michelin Stern. Die Küche wird vom Unternehmen als Kombination aus handwerklicher Präzision und einem Gespür für Aromen beschrieben.

Wellnessbereich und regionale Verwurzelung

Das Angebot des Hauses richtet sich gleichermaßen an Aktivurlauber und Ruhesuchende. Die Spa-Landschaft wurde konzipiert, um moderne Entspannungsmethoden mit der Lage in der Natur des Bayerischen Waldes zu verknüpfen. Das Jubiläumsjahr dient laut Unternehmen dazu, die bisherige Geschichte zu würdigen und gleichzeitig die künftige Ausrichtung zu festigen. Trotz der Expansion und der erreichten Auszeichnungen im Bereich der Haute Cuisine betonen die Verantwortlichen, dass die regionale Bodenständigkeit und die bayerische Gastfreundschaft weiterhin die Basis des Hotelbetriebs bilden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Anzeige

In der Hotellerie wird seit Jahren über Direktbuchungen, Online-Marketing und Sichtbarkeit gesprochen. Mit dem Aufstieg von ChatGPT, KI-Suchmaschinen und digitalen Assistenten verändern sich die Spielregeln grundlegend. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr nur, wie Hotels bei Google gefunden werden, sondern ob sie künftig überhaupt noch Teil der digitalen Kaufentscheidung sind.

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung IHA INSIDE hat der Hotelverband Deutschland (IHA) am 11. Juni 2026, gemeinsam mit dem Gemeinnützigen Verein zur Förderung der Hotellerie in Deutschland (GVFH) und der Deutschen Hotelakademie (DHA), drei Stipendien für staatlich zugelassene Weiterbildungen der DHA vergeben.

Die Radisson Hotel Group expandiert mit ihrer Radisson Collection nach Frankfurt am Main. Durch einen langfristigen Pachtvertrag mit Groß & Partner entsteht bis 2027 ein neues Hotel mit 189 Zimmern im Hochhausquartier FOUR Frankfurt.

Fletcher Hotels hat das ehemalige Sunderland Hotel in Sundern übernommen. Das Haus war Ende Januar 2026 geschlossen worden, nachdem es unterschiedliche Angaben zu den Gründen für die Betriebseinstellung gegeben hatte.

Die DEHAG Hospitality Group hat für 2025 einen Gesamtumsatz von 37,740 Millionen Euro gemeldet und damit nach eigenen Angaben einen Rekordwert erreicht. Im Jahr 2026 feiert die Unternehmensgruppe zudem ihr 50-jähriges Bestehen.

Der Hotelverband hat am Nürburgring seine Jahresveranstaltung inklusive Mitgliederversammlung durchgeführt. Im Fokus der Tagung standen die Potenziale künstlicher Intelligenz für die Hotellerie sowie die Auszeichnung von Brancheninnovationen und Nachwuchstalenten.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Das Hotel Fichtelberghaus in Oberwiesenthal wird umfassend modernisiert. Die Wiedereröffnung des auf Vier-Sterne-Standard ausgebauten Hauses ist für Dezember 2026 geplant.

Eine Umfrage von mrp hotels unter 42 Marktteilnehmern sieht Hotelimmobilien weiterhin als gefragte Anlageklasse. Hohe Finanzierungskosten gelten dabei als größte Herausforderung, während Spanien die höchste erwartete Investmentdynamik aufweist.

Der neue „Psychological Well-being in Hospitality Report 2026“ der EHL Hospitality Business School beschreibt fünf Entwicklungen, die den Umgang mit psychischem Wohlbefinden in Hotellerie und Gastronomie prägen. Im Mittelpunkt stehen Mitarbeitergesundheit, menschliche Begegnungen und die Wirkung von Räumen auf Gäste und Beschäftigte.