Aman Group sichert sich 900 Millionen Dollar Investitionen

| Hotellerie Hotellerie

Die Aman Group freut sich über neue Investitionen in Höhe von 900 Millionen Dollar. Die Expansion des Drei-Milliarden-Dollar-Unternehmens kann nun entsprechend beschleunigt werden – eine Bestätigung für die Vision und Strategie von Chairman und CEO Vlad Doronin, der seit acht Jahren Eigentümer der Gruppe ist.

Das Geld stammt von zwei strategischen Partnern: The Public Investment Fund (PIF) ist einer der größten Staatsfonds der Welt, während sich die von CEO Jonathan Goldstein geleitete private Investmentfirma Cain International (Cain) auf Immobilien spezialisiert hat. Die Investition wird verwendet, um das bestehende Portfolio zu verbessern, den Bau von Aman- und Janu-Destinationen voranzutreiben sowie den Erwerb und die Entwicklung zusätzlicher Standorte zu ermöglichen.

Aman umfasst 34 Hotels in 20 Ländern, darunter zwölf mit Aman Branded Residences. Neun weitere Hotels und Residenzprojekte befinden sich im Bau. Geplant sind zusätzliche Destinationen in Ländern wie den USA, Japan, Mexiko, Südkorea und Saudi-Arabien.

Erklärtes Ziel ist es, das Unternehmen in der Luxus-Hotellerie und im Immobilienbereich als weltweit führend zu positionieren. Dazu wurde in Management-Talente und integrierte Systeme investiert, um das Angebot zu erhalten, Effizienz und Margen zu steigern sowie neue Entwicklungen zu ermöglichen. In den vergangenen zwölf Monaten erwirtschaftete das Unternehmen allein mit dem Verkauf der Residences einen Umsatz von 2,4 Milliarden Dollar.

Vlad Doronin, Eigentümer, Chairman und CEO der Aman Group: „Meine langfristige strategische Vision war es, die Marke Aman in Schlüsselmärkten weiter auszubauen, überall mit Aman Branded Residences, und darüber hinaus ein Ultraluxus-Ökosystem zu schaffen, das den gesamten Aman-Lifestyle umfasst. In den vergangenen acht Jahren haben wir dafür den Grundstein gelegt, die DNA des Unternehmens gefeiert und gleichzeitig unser Wachstum in globalen Städten und abgelegenen Destinationen fortgesetzt. Die Investitionen von PIF und Cain International sind ein Vertrauensbeweis in die Arbeit des gesamten Teams, das die Fähigkeit bewiesen hat, meine Vision mit Blick auf die Entwicklung der Marke zügig und hochprofessionell umzusetzen. Gemeinsam werden wir ein beträchtliches Wachstum erzielen und das außergewöhnliche Potenzial von Aman maximieren."

Turqi Al-Nowaiser, Deputy Governor und Leiter der Abteilung für internationale Investitionen bei PIF: „Unsere Investition in die Aman Group spiegelt den Glauben von PIF an das aktuelle Potenzial der Gastgewerbe- und Tourismusbranche wider – sowohl international als auch in Saudi-Arabien. Die Investition steht im Einklang mit unserer Strategie, in vielversprechende Sektoren zu investieren, um nachhaltige, attraktive Renditen zu erzielen."

Jonathan Goldstein, CEO und Mitbegründer von Cain International: „Wir freuen uns, in diese phänomenale Marke zu investieren und unsere langjährige Partnerschaft mit Vlad und seinem Team fortzuführen. Die Gastronomielandschaft entwickelt sich immer weiter, daher erwarten wir einen wachsenden Wunsch von Reisenden wie Investoren, auf Erlebnisse zu setzen, die von herausragenden Marken wie Aman möglich gemacht werden. Unsere Investition stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, dieses Portfolio konkurrenzloser Destinationen zu erweitern.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.