Automatisierte Gastfreundschaft - kommunikative Pflege bindet Hotelgäste

| Hotellerie Hotellerie

Wie gelingt es Hotels, Gäste vor, während und nach dem Besuch in der Herberge über alle zur Verfügung stehenden Kanäle anzusprechen? Wie lässt sich Kommunikation automatisieren? Die Hotelsysteme, soziale Netzwerke und die gute alte E-Mail spielen hier die Hauptrolle.

 „Automatisierte Kommunikation“ klingt zunächst technisch und mag nicht unbedingt zu den emotionalen Erlebnissen passen, die ein guter Gastgeber seinen Gästen verschaffen sollte. Dahinter steckt das Prinzip einer intensiven kommunikativen Beziehungspflege, vorrangig über digitale Kanäle.

E-Mails und die digitale Ansprache begleiten den Gast vom Zeitpunkt der Buchung, während seines Aufenthalts und auch danach, und sprechen dabei jeweils gezielt seine Bedürfnisse an. Die Bedürfnisse erkennt der Hotellier, weil er vorab erfasst hat, warum ein Gast erneut sein Hotel bucht und was der Gast während seines Aufenthalt vorzugsweise macht, wo er gerne speist oder Wellness treibt. Fühlt sich der Gast demnach angesprochen, fühlt er sich rundum gut betreut und wird bestenfalls zum langfristigen Wiederholungsgast. 

Und hier kommt die Automatisierung ins Spiel, die viele Hotels heute noch nicht nutzen. Welche Maßnahmen es braucht und wie eine automatisierte Kommunikation funktioniert, beschreibt Nicki Graham, Marketingdirektorin bei Cendyn (einem Softwareanbieter für Hotel-CRM) auf ehotelier.com.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.

IHG Hotels & Resorts und die Harilela Group erweitern ihre Partnerschaft und gliedern drei Häuser der Marke The Hari in die Vignette Collection ein. Die Vereinbarung umfasst Standorte in London, Hongkong und Singapur.

Die Österreichische Hotelvereinigung fordert gesetzliche Vorgaben zur Echtheitsprüfung von Online-Bewertungen nach italienischem Vorbild. Eine Umfrage belege, dass die Mehrheit der Verbraucher nur verifizierte Hotelbeurteilungen befürworte.

Accor gliedert nach einer umfassenden Renovierung das Hotel Aeschi Interlaken in ihre Handwritten Collection ein. Das Haus mit 40 Zimmern erweitert das Schweizer Portfolio des Konzerns auf 79 Betriebe.