Bilanz 2018: H-Hotels Gruppe komplettiert Markenportfolio und steigert Umsatz

| Hotellerie Hotellerie

Die H-Hotels Gruppe blickt auf ein gutes Jahr zurück: So erreichten die Erlöse 2018 mit 436 Millionen Euro einen neuen Höchstwert in der Unternehmensgeschichte. Die Auslastung der 63 Hotels lag durchschnittlich bei 73 Prozent. Bei einer gestiegenen durchschnittlichen Zimmerrate von 101 Euro konnte auch die Rentabilität der Häuser gesteigert werden.

Das Treugast Investment Ranking 2018 würdigte H-Hotels.com die positive Entwicklung mit einem AAA-Rating. Damit stieg die privat geführte Hotelgesellschaft in die Topgruppe der deutschen Hotellerie auf. Besonderes Lob fanden die Prüfer für die kontinuierliche und professionelle Unternehmensentwicklung.

Komplettierung des Markenportfolios und Expansion

Das Wachstum der H-Hotels-Gruppe spiegelt sich sowohl bei den Standorten als auch im Markenportfolio wider. So steht das neu eröffnete H+ Hotel Wien nicht nur für einen neuen Standort auf der H-Hotels.com Landkarte, sondern zugleich auch für die verstärkte Expansion in das europäische Ausland. 2020 folgen ein H2 Hotel in Budapest sowie ein Hyperion Hotel im historischen Palais Faber in Salzburg.

Mit der Premiere der Hostelmarke H.ostels in der Münsteraner Innenstadt und der Vorstellung der Serviced-Apartments-Marke H.omes ist das Portfolio der H-Hotels Gruppe auf sechs Eigenmarken angewachsen. „Mit H.ostels und den H.omes – Serviced Apartments haben wir ein Markenportfolio geschaffen, das die gesamte Bandbreite der Gäste- und Standortbedürfnisse abdeckt“, erläutert Alexander Fitz, CEO der H-Hotels AG.

Elf Neueröffnungen bis 2020

Auch in den kommenden Jahren stehen die Zeichen von H-Hotels.com auf Expansion: Mit dem H4 Hotel Mönchengladbach im Borussia Park, dem Hyperion Hotel München, dem H2 Hotel München Olympiapark sowie dem H.ome Serviced Apartments München feierte H-Hotels.com in 2019 bereits vier Neueröffnungen. Für den Herbst ist die Eröffnung eines Doublebrands aus Hyperion Hotel und H2 Hotel am Leipziger Hauptbahnhof angesetzt. Insgesamt entstehen in diesem Jahr 1.572 neue Zimmer unter dem Dach von H-Hotels.com.

Weitere Projekte sind bereits unterschrieben: Für 2020 stehen insgesamt fünf Neueröffnungen unter anderem in Düsseldorf und Mainz auf der Agenda. 2024 startet an den Terminals des Düsseldorfer Flughafens ein Doublebrand aus H2 Hotel und H4 Hotel mit insgesamt 501 Zimmern. Zusätzlich befinden sich Gespräche zu mehreren kurz- und mittelfristigen Übernahmen sowie zu neuen Projekten, wie H2 Hotels in Saarbrücken und Hamburg, in der finalen Phase.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.