Breidenbacher Hof mit eigener Kartoffelsorte

| Hotellerie Hotellerie

Der Breidenbacher Hof in Düsseldorf hat nun eine eigene Kartoffel- und Apfelsorte. Angebaut wird beides auf dem Gut Diepensiepen in Ratingen. Es sei einfach eine coole Idee, dass der Breidenbacher Hof ein eigenes Kartoffelfeld habe, erklärte Küchenchef Philipp Ferber laut Express. Start der Kooperation war im April, fünf Monate später erfolgte nun die erste Ernte. 

Kurze Wege, hohe Qualität und die Unterstützung der regionalen Landwirtschaft seien entscheidende Pluspunkte, wie Ferber laut Express mitteilte. Deshalb hätten sie auch schon alle anderen Äpfel und Kartoffeln aus der Küche verbannt. So lange die Kartoffeln und die Äpfel reichen, werden im Grand Hotel nur noch diese verwendet. 

Ab Oktober ziehen regionale Klassiker in den Breidenbacher Hof, a Capella ein: Mit Äpfeln und Kartoffeln aus eigenem Anbau macht Küchenchef Philipp Ferber in der Brasserie „1806” aus rheinischen Gerichten echte Spezialitäten.

Nur 20 Kilometer vom 5-Sterne-Haus entfernt, baut Christian Benninghoven auf Gut Diepensiepen in Ratingen seit dieser Saison für den Breidenbacher Hof Kartoffeln und Äpfel an. Ferber ist von der Kooperation begeistert: „Kurze Wege, hohe Qualität und die Unterstützung der regionalen Landwirtschaft sind entscheidende Pluspunkte.”

Der Chef de Cuisine ist gerne vor Ort, prüft persönlich Qualitäten und Reife. Der Wellant Apfel verbindet alt und neu. Sein Aussehen erinnert an alte Apfelsorten, es ist aber eine junge Züchtung aus den 80er Jahren. „Mich spricht besonders der süß-säuerliche Geschmack an. Ideal für Himmel & Ääd. Zusammen mit unserer Breidenbacher-Kartoffel unschlagbar.”  Gespannt sein dürfen Fans der rheinischen Esskultur auch auf das Himmel & Ääd Brot. „Fein abgestimmt, rustikal, aber wunderbar saftig und herzhaft”, beschreibt es Ferber. 

So ganz neu ist die Idee des eigenen Gemüsegartens natürlich nicht. Auch das Four Seasons Hotel George V in Paris beackert eine eigene Fläche (Tageskarte berichtete). Bei Accor bauen sogar 600 Hotels ihr eigenes Gemüse in Stadtgärten an (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.