Das Edelweiss Salzburg Mountain Resort seit Juli wieder geöffnet

| Hotellerie Hotellerie

Eines der größten Hotelbauprojekte der vergangenen Jahre in Österreich hat seinen Abschluss gefunden. Das Edelweiss Salzburg Mountain Resort eröffnete am 4. Juli nach zwei umfassenden Renovierungs- und Erweiterungsphasen 2018 und im Frühjahr 2019 neu. 

Auf die Gäste warten unter anderem ein Wellnessbereich auf 7.000 Quadratmetern mit eigenem Indoor-Aquapark, zwei Outdoor-Pools und ein neues Kulinarikkonzept. Um den einzelnen Bereichen genügend Raum zu verschaffen wurde das bestehende Haupthaus kernsaniert und um einen Neubau ergänzt. Auf die Urlauber warten nun 100 Zimmer in modernem Alpin-Stil, neue Suiten im Zubau sowie die Top-Suite Edelweiss inklusive eigenem Pool mit Gegenstromanlage. Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Restaurants, eine Alpinbar, die Weinbar Kork & Gloria, eine erweiterte Lobby mit Alpinlounge und die Smokers-Lounge Church.Hill. 

In nunmehr dritter Generation führen Peter Hettegger Junior und seine Frau Karin den Betrieb, den die beiden 2018 von Seniorchef Peter Hettegger übernommen haben. Das Gesamtkonzept des Hauses entstand in enger Zusammenarbeit mit den Innenarchitekten von köck&bachler aus Fieberbrunn in Österreich. Die Leitung und Koordination der Baustelle übernahm Sepp Hettegger, der Onkel von Juniorchef Peter Hettegger. Neben ihm sind 13 weitere Familienmitglieder in verschiedenen Positionen im laufenden Betrieb tätig und trugen maßgeblich zum Umbau bei. 

Das auf 7.000 Quadratmeter erweiterte Edelweiss Mountain Spa bietet einen Wellnessbereich nur für Erwachsene und einen für Familien inklusive großem Indoor-Rutschenpark sowie eigenem Baby- und Kleinkindbereich. Der neu gestaltete Außenbereich mit zwei Outdoor-Pools und Liegeflächen sowie ein Spa-Bistro, Infinity-Pool und eine Panorama-Sauna zählen zu den Highlights des neuen Spas. 

Die Kulinarik von Chefkoch und Familienmitglied Alexander Hettegger zeichnet sich durch den Einsatz regionaler Produkte und die Arbeit mit heimischen Produzenten und Lieferanten aus. Traditionelle Gerichte stehen ebenso auf der Speisekarte wie internationale, die unter Verwendung von lokalen Lebensmitteln neu interpretiert werden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.