Das erste CO2-neutrale Hotel in Europa

| Hotellerie Hotellerie

Eine saubere Ökobilanz ist heutzutage vielen Reisenden wichtig. Das weiß man auch im Vier-Sterne-Hotel „The Albus“ in Amsterdam, das sich nach eigenen Angaben als erstes Hotel in Europa vollständig CO2-neutral nennen darf. Das 2003 gegründete Hotel wurde in den letzten Jahren komplett überarbeitet und zieht mit seiner Verbindung von Komfort, Design und Nachhaltigkeit Gäste aus aller Welt an. Im Flur vermitteln nun Blattgold und moderne Fotokunst sowie eine neue Beleuchtung eine luxuriöse Atmosphäre, durchgestylte Badezimmer und Regenduschen sorgen für den Wellness-Faktor. Als weitere Zukunftsinvestition wurde der gesamte Komplex mit modernster Technologie ausgestattet.

 „Wir entschieden uns für ein nachhaltiges System von Mitsubishi Electric zum Kühlen und Heizen sowie zur Warmwasserversorgung des Hotels. Das System verursacht keine CO2-Emmissionen und spart 30 bis 40 Prozent Energie im Vergleich zur ersetzten gasbetriebenen Zentralheizung und Warmwasseranlage“, erklärte Taco van der Meer, Inhaber des Hotels. „Das Projekt, einschließlich der Renovierung aller Badezimmer und 78 Hotelzimmern, erforderte eine Investition von ca. 465.000 Euro. Das ist großartig für die Umwelt, und die Investition wird sich dank niedriger Energiekosten innerhalb von acht Jahren amortisiert haben.“

Bei der Umsetzung galt es, viele Herausforderungen zu überwinden – wie beispielsweise auch die Bestimmungen des Stadtbildes von Amsterdam einzuhalten. Dank der Installation des nachhaltigen Systems ist das The Albus das erste Hotel in der Stadt, das das Ziel der Gemeinde und sogar des Landes, den CO2-Ausstoß bis 2050 auf nahezu Null zu reduzieren, erfüllt und damit den Anforderungen des Pariser Klimaabkommens entspricht.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels führt seine 18 Hotelmarken unter der internationalen Dachmarke WorldHotels zusammen. Best Western bleibt bestehen. Ab Januar 2027 startet zudem ein gemeinsames Bonusprogramm mit rund 70 Millionen Mitgliedern.

Hyatt hat mit dem Thompson Rome das erste Hotel seiner Marke Thompson Hotels in Italien eröffnet. Das Haus in der römischen Innenstadt verfügt über 69 Zimmer und Suiten sowie drei Gastronomiekonzepte.

Hilton steigerte den Nettogewinn im dritten Quartal 2026 auf 536 Millionen US-Dollar. Zugleich nahm der Hotelkonzern netto 23.000 Zimmer in sein System auf und erhöhte seine Entwicklungspipeline auf 543.100 Zimmer.

Eine Accor-Studie prognostiziert bis 2036 ein Wachstum der touristischen Übernachtungen in Europa um 32 Prozent. Besonders stark soll die internationale Nachfrage in Teilen Osteuropas sowie aus Asien und dem Nahen Osten steigen.

Das Hessnery Hotel in Tallinn wird ab Dezember unter der Marke Adagio Access betrieben. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Accor. Für die Aparthotelmarke ist es der erste Standort in Estland und zugleich das erste Haus in Osteuropa.

Sunday PropTech hat die vollständige Übernahme von Fletcher Hotels mit 170 Häusern vereinbart. Die Investmentgesellschaft wird von Prism unterstützt. Die OYO-Muttergesellschaft ist über Sunday Hotels und Belvilla bereits im deutschen Hotelmarkt vertreten.

Wyndham erwartet, rund 5.000 bis 6.000 Revo-Zimmer im eigenen System zu behalten. Rund 9.100 Zimmer seien bereits ausgeschieden. Bei der ursprünglichen Bestandsgröße nennt die Mitschrift einer Telefonkonferenz unterschiedliche Zahlen. Es kann jedoch von mehr als 20.000 Zimmern ausgegangen werden.

Wyndham meldet vollständige Direktbuchungen samt Bezahlung über Google AI Mode sowie Anwendungen in ChatGPT und Claude. Der Verkehr über die neuen Kanäle sei bislang gering; konkrete Kostenvorteile gegenüber Buchungsportalen bezifferte die Hotelgruppe nicht.

Während die Umsätze der Stadthotellerie in ganz Österreich steigen, verzeichnet Wien das dritte Monat in Folge rückläufige Erlöse pro verfügbarem Zimmer. Vertreter der Branchenverbände warnen vor weiteren Belastungen durch die geplante Erhöhung der Ortstaxe.

Wyndham meldet für das dritte Quartal 2026 mehr Umsatz und einen niedrigeren Nettogewinn. Bei den Wachstumsangaben zum Zimmerbestand und zu geplanten Hotelprojekten bleibt die insolvente Revo Hospitality Group ausgeklammert.