Delta Estates startet mit Budget-Hotelmarke in Zürich

| Hotellerie Hotellerie

Die Zürcher Immobilienfirma Delta Estates steigt mit einer eigenen Marke in den Hotelmarkt ein. Ab dem 1. Oktober 2025 firmiert das bisherige easyHotel Zürich-West im Stadtteil Wipkingen als Delta City Hotel. Das Unternehmen kündigte an, sich damit im Budget- und Lifestyle-Segment positionieren zu wollen.

Konzept setzt auf Kompaktheit und Kostenkontrolle

Das neue Konzept richtet sich vor allem an jüngere Städtereisende sowie Geschäftsleute, die Wert auf eine zentrale Lage und günstige Preise legen. Das Haus in Zürich-West wird dabei als Pilotbetrieb dienen, um das Konzept für mögliche weitere Standorte in Zürich und anderen Schweizer Städten zu testen.

Laut Angaben des Unternehmens liegt der Fokus des Konzepts auf kompakten Zimmern und einem effizienten Selbst-Check-in. Durch einen starken Fokus auf Kostenkontrolle soll eine Positionierung zwischen klassischen Budgethotels und Lifestyle-Häusern erreicht werden. Nach Einschätzung von Delta Estates besteht ein wachsender Bedarf an städtischen, erschwinglichen Übernachtungsmöglichkeiten.

Standort Zürich-West mit Potenzial

Die Wahl des Standorts begründet das Unternehmen mit dem Quartier Zürich-West, das als Entwicklungsgebiet mit steigender Nachfrage nach Wohn- und Hotelangeboten gilt. Die Nähe zum Flughafen sowie das kulturell geprägte Umfeld sollen gute Voraussetzungen für den neuen Hotelbetrieb bieten.

Delta Estates hat seinen Sitz in Zürich und ist auf die Entwicklung, den Betrieb und die Neupositionierung von Immobilienprojekten spezialisiert. Neben Hotels betreibt das Unternehmen auch Serviced Apartments.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Condé Nast Traveller präsentiert zum 30. Mal seine Auswahl der weltweit besten neuen Hotels. In Europa überzeugen vor allem Projekte in historischen Gebäuden und nachhaltige Konzepte in Metropolen wie Frankfurt, Wien und Rom.

Der Scheelehof in Stralsund soll nach der Insolvenz im Verbund der Lieblingsplatz Hotels weitergeführt werden. Laut Pressemitteilung übernimmt Lieblingsplatz Hotels dabei die Rolle des System- und Konzeptgebers, während der operative Betrieb durch einen Betreiber aus dem Umfeld der Gruppe erfolgen soll.

Pressemitteilung

DIRS21 und ibelsa laden zur dritten Auflage des Branchenevents Hotelrizon am 18. Juni 2026 an den Blackfoot Beach nach Köln ein. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider in der Privathotellerie und bietet einen praxisnahen Überblick über die neuesten Technologien und Strategien im modernen Hotelbetrieb.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.