„Die Zeit“: Fontenay-Architekt wartet auf Bezahlung für Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Seit neun Monaten empfängt das Hamburger Luxushotel „The Fontenay“ nun schon Gäste. Seinen Architekten will Inhaber Klaus-Michael Kühne allerdings noch nicht bezahlen, seit Jahren sind beide Parteien verstritten. Wie nun „Die Zeit“ in einem ausführlichen Artikel berichtet, begann der Ärger mit Kleinigkeiten, die anschließend viele Millionen Euro kosteten. 

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, verklagen die Architekten des Fontenay-Hotels den Bauherrn des Hauses, die Kühne Immobilia, auf rund 2,58 Millionen Euro. Die Kühne-Tochter hatte den Planern bereits im November 2014 aus „wichtigem Grund“ gekündigt – was bislang öffentlich nicht gewesen sei, schreibt die Zeitung.

Bei dem Verfahren gehe es, laut der Klägerin, um bereits erbrachte Leistungen und um entgangenes Honorar für Leistungen, die sie erbracht hätte, wenn der Generalplanervertrag fortgeführt worden wäre, sagte Gerichtssprecher Kai Wantzen dem Abendblatt. 

Die Zeitung hat bei der Kühne Immobilia GmbH nachgefragt, warum der Generalplanervertrag bereits im November 2014 aus „wichtigem Grund“ gekündigt worden sei und erhielt von Kühne-Geschäftsführer die Karl Gernandt die Antwort, das vertraglich vereinbarte Leistungen und Terminvorgaben bei den Planungen für das The Fontenay mehrmals nicht eingehalten worden seien, was zu Bauverzögerungen und zu erheblichen Mehrkosten geführt habe.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Google startet Hotelbuchungen direkt im KI-Modus seiner Suche. Zum Start in den USA sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG und Marriott eingebunden. Nutzer können Hotels im KI-Modus auswählen und die Buchung über Google Pay abschließen. Inzwischen sind auch weitere Einzelheiten zu Ranking, Werbung, Datenweitergabe und technischer Anbindung bekannt.

Thüringens Übernachtungszahlen sind im ersten Halbjahr 2026 nahezu stabil geblieben. Während Hotels mehr Übernachtungen verzeichneten, gingen die Zahlen bei Gasthöfen, Pensionen und Campingplätzen zurück.

Berlin hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Zahl der Gäste aus Deutschland um 1,8 Prozent stieg.

Rund 2,5 Millionen Gäste und 6,3 Millionen Übernachtungen hat Brandenburg im ersten Halbjahr 2026 registriert. Landesweit gingen die Zahlen leicht zurück, während einzelne Reiseregionen und Städte Zuwächse verzeichneten.

Das Althoff Seehotel Überfahrt hat seinen Wellnessbereich neugestaltet und den "4 elements spa by Althoff" in Betrieb genommen. Seit Anfang August empfängt die Einrichtung Gäste mit einer neuen Raumgestaltung und erweiterten Angeboten.

Wyndham Hotels & Resorts hat das erste Hotel seiner Kernmarke in Frankfurt am Main eröffnet und erweitert damit das Angebot im gehobenen Segment um 146 Zimmer. Im Zuge des Rebrandings zu Wyndham wird nun umfassend renoviert.

Aus dem traditionsreichen Hotel Schwanen in Freudenstadt ist ein neues Hospitality-Angebot geworden. Heute teilen sich das Moe by Limehome mit 21 Zimmern und Suiten und das Restaurant Wilma Wunder die Adresse. Hinter dem Umbau steht Investor Orhan Tiryaki

Die Lopesan-Gruppe erhält von der Regierung der Kanarischen Inseln 300 Millionen Euro Entschädigung. Die Hotelgruppe ist auch in Deutschland vertreten und führt hier über IFA by Lopesan Hotels vier Häuser.

IHG Hotels & Resorts übernimmt in Kooperation mit GCP Hospitality ein Portfolio von 14 Hotels in Kyoto. Diese sollen innerhalb der kommenden zwölf Monate schrittweise unter den Marken Garner und Holiday Inn Express neu positioniert werden.

Der erhoffte Aufwärtstrend im Thüringer Tourismus ist in der ersten Jahreshälfte ausgeblieben. Ferienheime, aber auch Campingplätze und Jugendherbergen verbuchten weniger Übernachtungen.