Dorint verbreitet Hoffnung und will verdoppeln 

| Hotellerie Hotellerie

Dorint blickt, laut eigener Aussage, auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Kölner verweisen auf eine Auslastung der Hotels, die mit 1,7 Millionen Übernachtungen bei 66 Prozent lag. Das reichte für einen Gesamtumsatz von 245 Millionen Euro. Dorint verzichtet in einem Pressetext darauf, prozentuale Veränderungen zum Vorjahr zu nennen.

Die Zahl der Gäste aus Übernachtungen, Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen betrug über vier Millionen Mit einem Netto-Zimmerpreis von 108 Euro konnte ein Jahresüberschuss von 3,7 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Sprich der Gewinn liegt bei ungefähr 1,5 Prozent vom Gesamtumsatz Durch den Zuwachs mit dem Dorint Hotel An den Westfalenhallen Dortmund (219 Zimmer) sowie dem Dorint Parkhotel Meißen (118 Zimmer) beendete Dorint das Jahr 2017 mit 40 Hotels, mittlerweile ist die Zahl auf 42 Häuser gestiegen. 
 
Parallel wurden 2017  Investitionen in Renovierungen und Modernisierungen in Millionenhöhe getätigt, unter anderem an den Standorten in Bad Brückenau, Bremen, Dortmund, Frankfurt/Sulzbach, Mannheim und Winterberg.
 
„Die Zahlen des Jahresabschlusses 2017 dokumentieren Konsolidierung und weisen erfreuliche Gewinne aus“, so Karl-Heinz Pawlizki, CEO der Dorint GmbH. „Unseren eingeschlagenen Weg sehen wir mithin bestätigt und arbeiten progressiv weiter an Unternehmen und Marke.“
 
Strategie 2020: Kontrolliertes Wachstum
 
Im Rahmen der Zukunftsstrategie der Dorint GmbH wird sich die Zahl der Häuser bis 2019 zunächst auf 60 Häuser vergrößern und in den nächsten fünf Jahren auf über 80 verdoppeln. Demnächst stoßen Standorte in Düren, Bad Vilbel, Hannover, Usedom oder Zwickau zur Dorint Familie. Vor allem durch den vermehrten Abschluss von risikominimierten Franchise-Verträgen ist dabei ein kontrolliertes Wachstum gesichert bei weiterhin profitablen Pacht- und Managementverträgen.
 
Die Konzentration der Erweiterung liegt auf den deutschsprachigen Kernmärkten der D-A-CH-Region. „Zudem wollen wir dort sein, wo unsere Gäste sind, also nicht nur in A-, sondern auch in B- und C-Lagen. Das kürzlich übernommene, renommierte Dorint Herrenkrug Parkhotel Magdeburg ist dafür beispielhaft“, so Karl-Heinz Pawlizki.
 
Im Fokus: Business und MICE
 
Die 42 Dorint Hotels & Resorts in Deutschland und der Schweiz verfügen über Tagungskapazitäten von 2 bis 800 Personen, über modernste Ausstattungen und spezielle Angebote für Teilnehmer und Planer. Bis 2020 wird die Dorint GmbH führender Anbieter im Full-Service-Bereich für Geschäftsreisende und im MICE-Segment.
 
Dafür sind weitere umfangreiche Anstrengungen geplant. Neben Verbesserungen im Fitnessbereich, in der Konferenztechnik und in den F&B-Konzepten steht auch die direkte Kommunikation mit dem Gast im Fokus, etwa durch den fortschreitenden Einsatz von Suitepad-Tablets in den Zimmern. Dadurch können Tagungsteilnehmer einfach und schnell auf ihre Gästemappe zugreifen. Diese profitieren künftig auch von effektiverem Arbeiten durch die langfristig überall einzurichtenden „Creative Spaces“.
 
Dabei legt die Geschäftsführung großen Wert auf Individualität und herzlichen Service: „Das beginnt beim ersten Angebot über die Homepage, geht über die Betreuung während der Veranstaltung bis hin zum Late Check-out des Veranstaltungsleiters“, fasst Karl-Heinz Pawlizki zusammen.
 
60 Jahre Dorint: #HotelHeld als Basis einer starken deutschen Marke
 
Groß ist die Vorfreude auf das Jubiläumsjahr 2019. Neben einem Gala-Abend und der Veröffentlichung einer Festchronik zum 60. Geburtstag ist – neben weiteren Überraschungen – auch die Kreation eines Jubiläumsduftes geplant. Wichtiger Bestandteil des Jubiläumsjahres ist außerdem Markenbotschafter Ingolf Lück, der kürzlich auf spektakuläre Weise das populäre TV-Format „Let’s dance“ gewonnen hat. Mit dem erfolgreichen Comedian sind verschiedene Aktionen geplant, schließlich basiert die Darstellung seiner Figur des #HotelHeld auf der wichtigsten Ressource der Dorint GmbH.
 
„Der Erfolg der Marke Dorint rührt im Wesentlichen von der herzlichen und natürlichen Gastlichkeit her, die unsere über 3.300 Mitarbeiter in Deutschland und der Schweiz tagtäglich und mit Überzeugung leben“, betont Jörg T. Böckeler, COO der Dorint GmbH.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Apartment-Anbieter Stayery hat ein neues Haus in der Innenstadt von Fürth eröffnet. Das Unternehmen setzt am Standort auf digitale Abläufe und plant bereits die Erschließung weiterer Märkte im deutschsprachigen Raum.

Das Best Western Plus Ostseehotel Waldschlösschen im Ostseebad Prerow feiert sein dreißigjähriges Bestehen unter der Leitung der Inhaberfamilie Jahncke. Seit dem Kauf im Jahr 1995 wurde die historische Immobilie kontinuierlich modernisiert.

Die Schlosshotels & Herrenhäuser trauern um ihren langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Max Eidlhuber. Der österreichische Hotelier starb im Alter von 78 Jahren in Salzburg.

Die Dormero Hotel AG übernimmt das bisherige Amedia Express Passau aus der Insolvenz der Revo-Gruppe. Das Hotel mit 73 Zimmern soll in den kommenden zwei Jahren im laufenden Betrieb saniert werden.

Die Expedia Group beendet die Marke ebookers in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Nutzer werden künftig auf Hotels.com weitergeleitet, Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.