Düsseldorf: Aus Radisson Blu Scandinavia Hotel wird Radisson Blu Conference Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Das Haus an diesem Standort hat eine lange Geschichte: 1969 als erstes internationales Hotel am Standort Düsseldorf erbaut, wurde das Haus später zum Radisson Blu Scandinavia.  Auf das Fundament des Schwimmbades wurde in der Verlängerung ein zehnstöckiges Gebäude in der gleichen Architektur aufgesetzt. Für das MICE-Geschäft stehen nun zusätzliche 350 qm Konferenz-Bereich sowie 100 qm für Empfänge und Kaffeepausen bereit. Insgesamt können neu fünfzehn Räume inklusive Ballsaal auf 1130 qm genutzt werden, die sich auf zwei Etagen verteilen. In den beiden unteren Ebenen sind jeweils drei Konferenzräume entstanden.

Zudem eignen sich die neuen Tagungsräume für hybride und virtuelle Meetings – ein Trend, der durch die Pandemie stark vorangetrieben wurde. Die Hybrid Meetings kombinieren persönliche und virtuelle Meetings und bieten ein  Bild-, Ton- und Videokonferenzsystem mit zwei Bildschirmen, eine Internetverbindung und vieles mehr. Die Radisson Hotel Group kooperiert mit Zoom, um den Gästen und Kunden virtuelle und hybride Meetings anbieten zu können.

Der Neubau umfasst nun 79 Superior-Zimmer sowie zwei Premium-Zimmer. Eines davon ist barrierefrei. Und auch der Food- und Beverage-Bereich wurde vergrößert. So umfasst das Restaurant „Arnold`s“ nun 230 Sitzplätze. Die Speisekarte ist von lokalen und saisonalen Produkten inspiriert und bietet internationale und regionale Spezialitäten. Vor oder nach einem Meeting
können sich die Gäste beim Schwimmen im Innenpool erfrischen oder ihr Trainingsprogramm im hoteleigenen Fitnesscenter aufrechterhalten. 

2018 begann die Planung für den Neubau, der Anfang 2019 gestartet wurde und pandemiebedingt ein wenig in Verzögerung geriet. Umso mehr freut es General Manager Erich Bänziger nun, das Haus offiziell am 1. Juli dieses Jahres gleich mit einer Hybrid-Veranstaltung eröffnen zu dürfen: „Rechtzeitig zum Wiederaufschwung der Hotellerie, sind wir mit einem auf das „neue Normal“ angepassten Konzept zurück am Markt – sowohl infrastrukturell als auch technisch. Die Namensänderung passt aus meiner Sicht ganz hervorragend zum neuen Konzept“. Das Radisson Blu Conference Hotel, Düsseldorf stärkt mit dem Relaunch seine Position als größtes innerstädtisches Hotel mit der höchsten Zimmerkapazität. Insbesondere für Messen und Großveranstaltungen wird das Hotel somit zum „MICE-Powerhouse“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.