Erster Blick ins Weltraumhotel

| Hotellerie Hotellerie

Großer Moment für die Raumfahrt und die Hotellerie: Hilton, Voyager Space und Starlab Space enthüllten auf dem 75. Internationalen Astronautischen Kongress in Mailand das erste Video der Starlab-Raumstation. Die Veranstaltung bot den Teilnehmern einen Einblick in das Design der Raumstation. 

Die im Jahr 2022 angekündigte Zusammenarbeit zwischen Hilton und Voyager Space zielt darauf ab, den Komfort auf der Starlab-Raumstation auf ein neues Niveau zu heben. Die Starlab-Raumstation, die durch ein US-geführtes, globales Joint Venture zwischen Voyager Space, Airbus, Mitsubishi Corporation und MDA Space betrieben wird, ist eine kommerzielle Raumstation, die in der Erdumlaufbahn frei fliegen wird (Tageskarte berichtete).

Einblick in die Starlab-Raumstation

Das Video gewährte einen ersten Blick in verschiedene Bereiche der Starlab-Raumstation, darunter Gemeinschaftsräume für die Besatzung, Wellness-Bereiche und Schlafquartiere. Larry Traxler, Senior Vice President für Global Design Services bei Hilton, zeigte sich begeistert über die Fortschritte, die das Projekt in den letzten zwei Jahren gemacht hat.

„Dieser erste Blick auf das Starlab-Projekt ist nur ein Vorgeschmack auf die aufregenden Fortschritte, die wir in den letzten zwei Jahren in der Forschung und im Design gemacht haben“, sagte Traxler. „Unser Team ist begeistert von der Zukunft der menschlichen Raumfahrt und davon, wie Gastfreundschaft all dies beeinflussen kann – von der Ausbildung vor dem Flug über die Erfahrung im Weltraum bis hin zur Rückkehr unserer Gäste auf die Erde.“
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.