First-Class-Hotel Eberle in Südtirol von Felssturz zerstört

| Hotellerie Hotellerie

Ein Steinschlag hat große Teile des First-Class-Hotel Eberle oberhalb von Bozen in Südtirol verschüttet. Die Inhaberfamilie, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks in der Anlage befand, entging offenbar nur knapp einer Katastrophe. Da das Hotel derzeit geschlossen ist, sind keine Gäste betroffen.

Bisher konnte keine weiteren Menschen unter den Trümmern ausfindig gemacht werden. Dafür ließ der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr eine Hundesuchstaffel ausrücken und die Trümmer mit Geophongeräten absuchen.

Das Hotel wurde bei dem Felssturz kurz nach 15 Uhr am Dienstag schwer beschädigt. Die Feuerwehr überflog mit einem Hubschrauber die Abbruchstelle, um sich zu vergewissern, dass nicht noch mehr Gesteinsmaterial nachrutscht.

Die Verantwortlichen schätzen, dass sich circa 2.000 Kubikmeter Gesteinsmasse aus der Felswand oberhalb des Hotels gelöst habe.

Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher und Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler verschafften sich vor Ort einen Überblick über den laufenden Einsatz.

Das Hotel Eberle ist ein bei Urlaubern und Wandrern beliebtes Hotel mit Panoramablick über die Stadt Bozen und verfügte über ein Restaurant einen Spa-Bereich und Tagungsräume. Das Hotel liegt inmitten der Weinberge, in denen der bekannte Sankt Magdalener-Wein angebaut wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

DIRS21 und ibelsa laden zur dritten Auflage des Branchenevents Hotelrizon am 18. Juni 2026 an den Blackfoot Beach nach Köln ein. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider in der Privathotellerie und bietet einen praxisnahen Überblick über die neuesten Technologien und Strategien im modernen Hotelbetrieb.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.