Gateway Gardens am Flughafen Frankfurt: 142 Apartments für Business-Reisende

| Hotellerie Hotellerie

Der Bau einer Mixed Use-Immobilie mit 142 Serviced Apartments der Marke SMARTments business sowie Büros im Quartier Gateway Gardens direkt am Flughafen Frankfurt kann beginnen. Die Baugenehmigung für das gemeinsame Vorhaben des Projektentwicklers GBI und der Fraport Casa Commercial GmbH ist erteilt. Mit dem Spatenstich gaben die Vertreter aller beteiligter Unternehmen am heutigen Mittwoch das offizielle Startsignal für den Beginn der Arbeiten in der Bessie-Coleman-Straße.

Bis 2024 werden dort 11.600 Quadratmeter Geschossfläche (GF) durch die gemeinsame Projektgesellschaft Coleman 10 GmbH & Co. KG (Coleman 10) fertiggestellt. Hinzu noch zwei Untergeschosse mit 116 Stellplätzen und insgesamt ca. 5.000 Quadratmetern GF. Das Baufeld ist auf der nördlichen Achse des Quartiers – also entlang der Bundessstraße 43 – Vorreiter in Sachen Zeitplan.

Bei dem neuen Objekt hat die GBI erstmals in einem Joint Venture mit der Fraport Casa Commercial GmbH zusammengearbeitet. Für Jörg Guderian, Geschäftsführer des Fraport-Tochterunternehmens, ist vor allem das Übernachtungsangebot über mehrere Wochen oder Monate eine wichtige und notwendige Ergänzung für den Stadtteil Gateway Gardens. „Die Arbeitswelt wird immer flexibler und mobiler.

Interessant sind die komplett eingerichteten Serviced Apartments in der wirtschaftsstarken Rhein-Main Region auch für neu eingestellte Beschäftigte, die in den ersten Wochen nach dem Arbeitsplatzwechsel noch keine eigene Wohnung gefunden haben.

Betrieben wird die Immobilie komplett von der GBI Unternehmensgruppe. Für das SMARTments business Frankfurt Gateway Garden ist dann die eigene Betriebsgesellschaft zuständig, wie bereits für die bislang fertiggestellten acht Angebote in Deutschland und Österreich der Marke. „Die aktuell insgesamt 1043 Longstay-Apartments der Marke hatten selbst während der Corona-Pandemie eine gute Auslastung, auch weil diese dank eigener Küche sowie umfassender Digitalisierung kontaktloses Reisen und Social Distancing in idealer Weise ermöglichen“, sagt Burak Ünver, Geschäftsführer SMARTments business. Selbst auf dem Höhepunkt der Reisebeschränkungen im Frühjahr 2020 hatten die SMARTments business 45 Prozent Auslastung. Deutlich besser als die klassische Hotelbranche. „Und in diesem Frühjahr habe wir bei der Auslastung und den anderen Kennzahlen wieder die Werte vor der Corona-Pandemie erreicht“, so Ünver.

Im SMARTments business werden direkt bei Buchung Zugangs- und Nutzungscodes aufs Handy der Gäste gespielt, so gelangen diese falls gewünscht ohne persönlichen Kontakt ins Zimmer. Bereits vor der Pandemie setzte SMARTments business auf Digitalisierung, etwa über Kooperationen mit Technologiefirmen wie hotelbird, apaleo und Code2Order. Weitere digitale Anwendungen werde auf der Plattform ergänzt und steigern den Comfort sowie die Individualität des Gastes.

Auch die am Frankfurter Flughafen je nach Mieterbedarf flexibel aufteilbaren Büroflächen mit Blick ins Grüne wird die GBI selbst vermieten und verwalten. „Unsere jüngsten Marktanalysen und Befragungen der Unternehmen haben eine gute Nachfrage an diesem Standort bestätigt“, sagt Clemens Jung, Vorstandsmitglied der GBI Holding AG. „Eine solche exzellente Kombination von nationaler und internationaler Verkehrsanbindung gibt es an kaum einem anderen Standort in Deutschland. Dass es schon jetzt zum Spatenstich für den Standort am wichtigsten deutschen Flughafen mit toller Anbindung über den Fernbahnhof eine entsprechende Nachfrage von Mietern gibt, kommt deshalb nicht überraschend.“ Auch die unmittelbare Nähe zum Frankfurter Kreuz, wo die wichtigsten Autobahnen A3 und A5 aufeinandertreffen, ermöglicht eine gute individuelle Erreichbarkeit vieler Ziele. „Die regionale Vernetzung ist auch dank der 2019 eröffneten S-Bahn-Station optimal“, betont Sebastian Skowronski, zuständiger Projektmanager bei der GBI. Seitdem brauchen Pendler mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Gateway Gardens zum Frankfurter Hauptbahnhof lediglich zehn Minuten, das SMARTments business befindet sich zudem direkt an der Haltestelle der Linie S8 und S9. Skowronski: „Somit ist die Projektentwicklung von GBI und Fraport ein hervorragender Ausgangspunkt für alle wichtigen Standorte in der gesamten Rhein-Main-Region.“

Der im Quartier Gateway Gardens praktizierte Mixed Use-Ansatz ist das Markenzeichen der GBI. Der Projektentwickler kombiniert nicht nur Serviced Apartments und Büros wie am Flughafen Frankfurt, sondern je nach Bedarf zusätzliche auch klassisches und gefördertes Wohnen, Mikroapartments, Kindertagesstätten, Senioren- bzw. betreutes Wohnen, Pflegeangebote, Studentisches Wohnen, Hotels, Gewerbeeinheiten, soziale Versorgung (z. B. Arzt, Apotheke) und Nahversorgung. „Mit den Kombinationen werden Quartiere lebendiger und zukunftsfester“, so GBI-Vorstand Jung: „So hat etwa die herausfordernde Corona-Zeit eindrucksvoll gezeigt, dass die Kombination unterschiedlicher Nutzungen auch die Wirtschaftlichkeit steigert.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

Im Xperience Quartier in Taufkirchen bei München entstehen neben Büroflächen auch ein Hotel und Tagungsbereiche. Nach Angaben von Art-Invest Real Estate hat Hensoldt bereits den kompletten Bürobauteil des Projekts angemietet.