Geschäftsreisen: HRS bucht auf günstige Rate um

| Hotellerie Hotellerie

Sinkt der Preis nach einer Buchung über HRS im Hotel, will der Kölner-Zimmervermittler, dass seine Kunden davon automatisch profitieren. Mit „Rebooking“ behält das Unternehmen die reservierte Rate stets im Blick und bucht bei sinkenden Preisen automatisch um. Einzige Voraussetzung dafür ist es, dass die gebuchte Rate kostenfrei storniert werden kann.

Wie HRS auf der eigenen Webseite erklärt, sei der Ruf nach einer derartigen Lösung auf Seiten der Geschäftsreisenden immer lauter geworden. „Für unsere Kunden ist es schwer nachvollziehbar, wenn ein kurzfristig buchender Gast weniger für das Zimmer bezahlt als derjenige, der früh im Voraus gebucht hat,“ so Timo Beyer, Senior Vice President Business Travel Solutions bei HRS.

Ob sich die Hoteliers, die Zimmer kurz vor Anreise vergünstigt auf den Markt geben, über die Maßnahme von HRS freuen, bleibt offen. Haakon Herbst, Betreiber der Friends-Hotels und ehemaliger HSMA-Präsident, bedankt sich bei HRS für den edukativen Ansatz und schreibt auf Facebook: „Diese Maßnahme hilft uns Hoteliers hoffentlich dabei, die Kollegen, die noch immer nicht verstanden haben, dass der Preis „hinten“ hochgeht, von dieser Notwendigkeit zu überzeugen.“

Während einer Einführungsphase greift der Rebooking-Prozess maximal einmal pro Buchung. Künftig erhält der Kunde jedes Mal den besseren Preis, sobald dieser sinkt – bis 24 Stunden vor Anreise. Die Information mit den neuen Konditionen erhält der Reisende per E-Mail. HRS wird Schwellenwerte berücksichtigen, um den Kunden nicht nach jeder Cent-Anpassung zu informieren. Außerdem erfolgt eine erneute Buchung maximal einmal pro Tag. Das gesparte Geld will HRS komplett an seine Kunden weitergeben. Weitere Infos dazu gibt es hier


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobilienberatung Cushman & Wakefield (C&W) verzeichnete im 1. Quartal 2024 ein Transaktionsvolumen im Hotelsegment von insgesamt 260 Millionen Euro. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 30 Prozent dar, der aber größtenteils auf den Verkauf des „Hotel de Rome“ in Berlin zurückzuführen ist.

Den Hotelverband Deutschland (IHA) erreicht aktuell die Meldung einer Betrugsmasche über den Messaging-Dienst von Expedia, so der Verband. Diese Betrugsversuche seien bisher fast ausschließlich über die Kommunikationsdienste von Booking.com beobachtet worden. Nun scheine auch Expedia betroffen zu sein.

Das Parkhotel Bremen und das Dorint-Hotel in der Hansestadt sind im Streit um Entschädigungen für Einnahmeausfälle in der Corona-Pandemie vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Dorint sieht sich als größere Gesellschaft bei den Corona-Hilfen benachteiligt. Der BGH vertritt eine andere Auffassung. Dorint-Boss Dirk Iserlohe will jetzt vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

Das Le Méridien Frankfurt öffnet am 27. April 2024 erneut seine Türen für eine überraschende Hotel-Entdeckungstour. Unter dem Motto „Open Doors – Discover Le Méridien Frankfurt" lädt das Haus Interessierte ein, einen Blick hinter die Kulissen des internationalen Hotels im Herzen des Frankfurter Bahnhofsviertels zu werfen.

In Zeiten des Fachkräftemangels langfristig gutes Personal zu finden ist in zahlreichen Branchen eine Herausforderung, auch im Hotelgewerbe. Das Familienhotel Feldberger Hof im Schwarzwald begegnet dem Fachkräftemangel mit einer gezielten Personalstrategie und wirbt erfolgreich Talente aus dem Ausland an. 

Das Radisson Collection Hotel im Berliner DomAquarée geht mit einem neuen Lobbykonzept wieder an den Start. Zur Wiedereröffnung voraussichtlich Ende des Jahres wird ein 16 Meter hoher, bis ins sechste Stockwerk reichender und rund 120 Quadratmeter umfassender Vertikaler Garten den neuen Mittelpunkt der Hotellobby bilden.

Der Streit um die Fassade des "Happy Go Lucky"-Hostels in Berlin geht in eine neue Runde. Am Dienstag haben Abbrucharbeiten begonnen, nur um kurz darauf vorübergehend gestoppt zu werden. Der Eigentümer sieht sich als Opfer der Behörden und zieht Vergleiche von Russland bis hin zum Nationalsozialismus.

Im Februar 2024 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 28,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 6,9 Prozent mehr als im Februar 2023. Das war der höchste Februar-Wert seit 2020, als es 29,9 Millionen Übernachtungen gab.

Die Abtei Himmerod in der Eifel gilt mit seinen 900 Jahren als eines der ältesten Zisterzienser-Klöster in Deutschland. Aktuell können Gäste in der Klosterherberge übernachten, doch das Bistum Trier hat große Pläne und will das Kloster als Vier-Sterne-Hotel betreiben.

HotelPartner Revenue Management setzt auch auf menschliches Know-how, da dies über ein Verständnis der Marktbedingungen, der Zielgruppen und der spezifischen Anforderungen eines Hotels verfügt.