HNA prüft offenbar Radisson-Verkauf

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Der chinesische Mischkonzern HNA prüft laut Bloomberg offenbar den Verkauf der Radisson Hotel Group. John Kidd, Geschäftsführer von Radisson in Amerika und der Asien-Pazifik-Region wollte den Verkauf jedoch nicht bestätigen. Weitere Fragen müssten von HNA beantwortet werden, so der Manager. HNA lehnte eine Stellungnahme allerdings ab.

HNA hat in diesem Jahr bereits ordentlich Vermögenswerte verkauft, um hohe Schulden zu minimieren. Wie der Branchendienst mitteilte, ging etwa ein Büroturm in Minneapolis für 320 Millionen Dollar an Samsung Anteile an der Deutschen Bank veräußert. Ebeso hatte sich sich HNA kürzlich von seinem 26-prozentigen Hilton-Paket für 6,5 Mrd. Dollar getrennt.

Dazu verkaufte der hoch verschuldete Deutsche-Bank-Großaktionär HNA seine Anteile an der spanischen Hotelkette NH an die Thai Minor International-Gruppe, die das Paket von insgesamt 26,5 Prozent übernimmt. Dafür legen die Käufer 622 Millionen Euro auf den Tisch.

Minor International ist einer der größten Hotel- und Gastronomiekonzerne im asiatisch-pazifischen Raum und betreibt dort 160 Hotel und knapp 2.000 Restaurants. Das in Bangkok ansässige Unternehmen erklärte, nun auch ein Angebot Offerte für die gesamte Hotelkette NH abgeben zu wollen. Nach dieser Offerte wäre NH 2,5 Milliarden Euro wert. Bislang hielt Minor 9,5 Prozent an NH. Zu NH gehören über 370 Hotels in 30 Ländern.
 

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