Hotel der Sander-Gruppe in Koblenz vor dem Start

| Hotellerie Hotellerie

Im Sander Hotel laufen die letzten Arbeiten auf Hochtouren. Am 1. September startet das erste Hotel des Unternehmens, das eigentlich für Catering-Services und als Food-Zulieferer bekannt ist. Im Zentrum der Koblenzer Innenstadt entstehe in der Nähe des Kurfürstlichen Schlosses ein neues Hotel mit einem innovativen Konzept, sagt Sander in einer Pressemitteilung. Das Sander Hotel will regionale Designelemente und gehobenen Komfort mit attraktiven Budget-Preisen verbinden

Seit über vier Jahrzehnten betreut das Familienunternehmen Sander über 5.000 Kunden aus allen Food-Service-Bereichen. Die vielfältigen Produkt- und Dienstleistungserfahrungen – vor allem aus der gehobenen Hotelgastronomie – werden im eigenen Hotelkonzept umgesetzt: Die Speisen für das Frühstücksbuffet und die Bar kommen überwiegend aus der eigenen Frische-Manufaktur in Wiebelsheim und spiegeln den regionalen Aspekt wider. Auch damit hebt sich das sander Hotel von bereits bestehenden Hotelkonzepten ab.

Sander deckt alle Märkte im Food-Service-Bereich: von der Hotellerie und Gastronomie über die Gemeinschaftsgastronomie mit Betriebsrestaurants und Schulen bis hin zur Gesundheitsgastronomie mit Kliniken und Seniorenheimen Sander Gourmet beschäftigt über 550 Mitarbeiter und produziert in den Frische-Manufakturen in Wiebelsheim über 2.500 verschiedene Produkte in unterschiedlichen Warengruppen – von Vorspeisen über Hauptgänge bis hin zu Desserts. Die Ideen und Rezepturen kommen aus der eigenen Innovationsküche von einem 7-köpfigen Team aus Sterneköchen, die in enger Absprache mit unseren Kunden neue Produkte marktgerecht entwickeln sowie bestehende Produkte permanent verbessern. In der Manufaktur arbeiten mehr als 35 Köche und Küchenmeister.

Bei Sander Catering arbeiten rund 650 Mitarbeiter, die überwiegend an den über 200 dezentralen Standorten vor Ort die Dienstleistungen für die Gastronomie übernommen haben. Hier greift Sander auf eigene, zentral hergestellte Produkte zurück, um vor Ort eine hohe und sichere Qualität der Speisen zu garantieren sowie den Gästen das Verständnis von Sander für Dienstleistung erlebbar zu machen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.