Hotelverbände starten Umfrage zu Betrugspraktiken bei Online-Buchungen

| Hotellerie Hotellerie

Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat in Zusammenarbeit mit der HSMA Deutschland e.V. eine Online-Umfrage gestartet, um die Dimension und Häufigkeit von problematischen und teilweise betrügerischen Vorgängen im Zusammenhang mit Online-Buchungsportalen und deren Affiliate-Partnern zu erfassen. Ziel ist es, mit belastbaren Daten eine fundierte Positionierung gegenüber diesen Missständen zu untermauern.

Reaktion auf vermehrte Meldungen aus der Branche

Auslöser für die Initiative waren nach Angaben des Hotelverbands zahlreiche Meldungen, die in den vergangenen Wochen den Verband erreichten und von Hoteliers über Vorkommnisse dieser Art berichteten. Die Organisationen bitten alle Hoteliers, an der kompakten Umfrage teilzunehmen, um die derzeitige Situation besser einschätzen zu können.

In dem Aufruf zur Teilnahme betonen die Verbände die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns: "Nur gemeinsam können wir solchen Missständen ein Ende setzen."

Die Befragung soll dabei helfen, die Position der Hotellerie gegenüber den Online-Buchungsplattformen und ihren Partnern zu stärken.

Fokus auf Kernaussagen und Fakten

Die Umfrage konzentriert sich auf die Erfassung von Fakten und soll eine datenbasierte Grundlage für das weitere Vorgehen der Hotelverbände schaffen. Es geht darum, die spezifischen Probleme und die Häufigkeit dieser Vorfälle im Online-Buchungsbereich genau zu beleuchten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Scandic und Hilton wollen ihre Hotelentwicklung in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland ausbauen. In Kopenhagen ist bereits ein Hilton-Hotel mit 284 Zimmern geplant, das 2029 eröffnen soll.

Union Investment hat den Mietvertrag für das Radisson Blu Hotel Manchester Airport bis Ende 2035 verlängert. Der Vertrag mit der Radisson Hotel Group enthält eine Option auf eine weitere Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2045.

Rechtsanwalt Peter Hense wirft den „derzeit reihenweise gehackten Dienstleistern“ vor, weder Behörden noch Vertragspartner oder Betroffene zu informieren. Das IT-Problem der Hotellerie sei vor allem ein Dienstleisterproblem, schreibt er. Die HSMA fordert mehr Transparenz und die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten.

Haus Maria Rast in Euskirchen soll unter Kloster Steinfeld und der Familie Scheidtweiler zu einem Seminar- und Hotelbetrieb ausgebaut werden. Langfristig sind nach einem Bericht des Wochenspiegels 50 bis 60 Doppelzimmer geplant. Ein Teil der Schönstätter Marienschwestern werde weiterhin am Standort leben.

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.