Zwei Traditionshotels im Erzgebirge stehen zum Verkauf

| Hotellerie Hotellerie

Der Immobilienberater Christie & Co ist nach eigenen Angaben mit der Vermarktung der Hotels Wilder Mann und Sächsischer Hof im Erzgebirge beauftragt worden. Wie das Unternehmen mitteilt, stehen beide Häuser zum Verkauf und werden einzeln oder im Paket angeboten. Auftraggeber sind die jeweiligen Eigentümer der Immobilien.

Zwei Hotelimmobilien in zentraler Lage werden zum Verkauf angeboten

Nach Angaben von Christie & Co befinden sich beide Hotels in zentraler Marktplatzlage in einer touristisch stark nachgefragten Region. Die Häuser liegen im Erzgebirge, das zum UNESCO-Welterbe gehört.

Weitere Angaben zu Kaufpreisen oder Fristen für den Verkaufsprozess machte das Unternehmen nicht.

Hotel Wilder Mann umfasst 71 Zimmer und ist derzeit verpachtet

Das Hotel Wilder Mann geht laut Mitteilung auf das Jahr 1501 zurück und steht unter Denkmalschutz. Das Haus verfügt nach Unternehmensangaben über 71 Zimmer, zwei Restaurants sowie ein Parkhaus mit 31 Stellplätzen.

Derzeit sei das Objekt verpachtet. Ein betreiberfreier Erwerb sei jedoch möglich, heißt es von Christie & Co.

Hotel Sächsischer Hof verfügt über 24 Zimmer und gastronomisches Angebot

Das zweite Objekt, das Hotel Sächsischer Hof, hat laut Unternehmen seinen Ursprung im Jahr 1522. Es umfasst 24 Zimmer, darunter eine Suite, und richtet sich nach Angaben des Unternehmens sowohl an Individualreisende als auch an Gruppen.

Zusätzliche Einnahmen könnten sich aus dem angeschlossenen gastronomischen Angebot ergeben. Auch dieses Objekt werde als betreiberfrei zum Verkauf angeboten.

Christie & Co nennt touristische Nachfrage als Rahmenbedingung

Emily Frank, Consultant Investment & Letting bei Christie & Co, wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: „Mit dem Hotel Wilder Mann und dem Hotel Sächsischer Hof kommen zwei außergewöhnliche Traditionsimmobilien mit starker Marktposition und hohem Entwicklungspotenzial auf den Markt. Beide Häuser profitieren von ihrer Lage in einer historisch und landschaftlich geprägten Region mit nachhaltigem Tourismus. Die Nähe zur tschechischen Grenze erweitert zudem das internationale Besucherpotenzial.“

Weitere Details zu potenziellen Käufern oder zum Verlauf des Verkaufsprozesses wurden nicht genannt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der österreichische Hotelinvestmentmarkt verzeichnet 2025 einen deutlichen Rückgang bei Transaktionen. Laut Austria Real bleibt Tirol führend beim Transaktionsvolumen.

Laut Savills erreichten Investitionen in Serviced Apartments in Europa 2025 rund 1,2 Milliarden Euro. Die Analyse zeigt steigende Nachfrage, regulatorische Einflüsse und unterschiedliche Entwicklungen in einzelnen Märkten.

Die Althoff Collection hat mit rund 300 Gästen die offizielle Eröffnung des Hotels The Florentin in Frankfurt am Main gefeiert. Neben Vertretern aus der Politik nahmen zahlreiche prominente Persönlichkeiten an der feierlichen Eröffnung teil.

Die Hotelvereinigung Small Luxury Hotels of the World verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen Zuwachs von 29 Mitgliedshäusern. Das globale Netzwerk wächst damit auf insgesamt über 700 Standorte in 100 Ländern an.

Nach der Insolvenz der Revo Hospitality Group übernimmt Proark vier Hotels in Deutschland. Der Betreiber plant laut Mitteilung Modernisierungen und eine Weiterführung der Standorte.

Accor hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,313 Milliarden Euro erzielt. Der RevPAR legte nach Angaben des Unternehmens um 5,1 Prozent zu. Das Geschäft habe sich in einem durch den Konflikt im Nahen Osten belasteten Umfeld entwickelt.

Mit der Eröffnung des Conrad Athens The Ilisian bringt Hilton seine Luxusmarke Conrad erstmals nach Griechenland. Das ehemalige Hilton Athens wurde dafür vollständig umgestaltet und bietet nun neben 278 Zimmern umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Die italienische Wettbewerbsbehörde untersucht Booking.com wegen des Verdachts auf irreführende Geschäftspraktiken bei Partnerprogrammen. Im Zentrum stehen Vorwürfe, nach denen Sichtbarkeit auf der Plattform gegen höhere Provisionen statt echter Qualität gewährt wird.

Condé Nast Traveller präsentiert zum 30. Mal seine Auswahl der weltweit besten neuen Hotels. In Europa überzeugen vor allem Projekte in historischen Gebäuden und nachhaltige Konzepte in Metropolen wie Frankfurt, Wien und Rom.

Der Scheelehof in Stralsund soll nach der Insolvenz im Verbund der Lieblingsplatz Hotels weitergeführt werden. Laut Pressemitteilung übernimmt Lieblingsplatz Hotels dabei die Rolle des System- und Konzeptgebers, während der operative Betrieb durch einen Betreiber aus dem Umfeld der Gruppe erfolgen soll.