LyvInn plant 14 neue Standorte

| Hotellerie Hotellerie

LyvInn macht Tempo bei der europäischen Expansion. Wie das Unternehmen bekanntgab, soll das Portfolio bis zum Jahr 2029 auf insgesamt 14 Häuser anwachsen. Basis für diese Wachstumsstrategie ist die wirtschaftliche Bilanz des Hauses in Frankfurt am Main

Fokus auf europäische Metropolen und Konversionen

Die geplante Expansion konzentriert sich auf zentrale Knotenpunkte in Europa und dem Vereinigten Königreich. Konkret befinden sich laut Unternehmensangaben Standorte in Berlin, Dublin, London und Paris in der Verhandlung. Dabei setzt die Gruppe unter der Leitung des Gründers und Geschäftsführers Navneet Bali auf eine Mischung aus Eigentums- und Pachtobjekten. Die Strategie umfasst sowohl die Umnutzung bestehender Immobilien als auch die Integration in gemischt genutzte Bauprojekte in urbanen Rand- und Kernlagen.

Das Konzept basiert auf einem Hybridmodell, das Elemente von Budget-Lifestyle-Hotels mit denen von Herbergen kombiniert. Durch eine flexible Aufteilung in Privat- und Mehrbettzimmer zielt die Marke auf eine breite Zielgruppe ab, die von Alleinreisenden über Familien bis hin zu Geschäftsreisenden reicht. Dieser Ansatz soll insbesondere den Trend zu mobilen Lebensstilen und flexiblen Arbeitsformen bedienen.

Institutionelles Interesse an hybriden Beherbergungskonzepten

Die Unternehmensführung sieht in der aktuellen Marktsituation eine Bestätigung für das gewählte Modell. Navneet Bali betont die Resilienz des Produkts: „Wir sind extrem stolz auf das, was unser Team in Frankfurt erreicht hat, indem es innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums und in einem herausfordernden Markt ein leistungsstarkes Hotel geliefert hat. Während die Immobilie zweifellos von ihrer erstklassigen Messelage profitiert, zeigt ihre starke Leistung über den Messekalender hinaus die inhärente Qualität und Widerstandsfähigkeit des Produkts.“

Bali verweist zudem auf die steigende Attraktivität des Segments für institutionelles Kapital. Er zieht dabei Parallelen zu früheren Marktbewegungen: „Als ich Meininger aufbaute, waren Hybridmarken noch sehr am Rande des Sektors angesiedelt. Die Übernahme von Generator durch Brookfield und der Ausstieg von TPG Real Estate bei A&O Hotels an StepStone und Proprium haben den Appetit von institutionellem Kapital für diese Anlageklasse verdeutlicht; alles, was ihnen fehlt, sind Optionen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelvereinigung Small Luxury Hotels of the World verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen Zuwachs von 29 Mitgliedshäusern. Das globale Netzwerk wächst damit auf insgesamt über 700 Standorte in 100 Ländern an.

Nach der Insolvenz der Revo Hospitality Group übernimmt Proark vier Hotels in Deutschland. Der Betreiber plant laut Mitteilung Modernisierungen und eine Weiterführung der Standorte.

Accor hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,313 Milliarden Euro erzielt. Der RevPAR legte nach Angaben des Unternehmens um 5,1 Prozent zu. Das Geschäft habe sich in einem durch den Konflikt im Nahen Osten belasteten Umfeld entwickelt.

Mit der Eröffnung des Conrad Athens The Ilisian bringt Hilton seine Luxusmarke Conrad erstmals nach Griechenland. Das ehemalige Hilton Athens wurde dafür vollständig umgestaltet und bietet nun neben 278 Zimmern umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Die italienische Wettbewerbsbehörde untersucht Booking.com wegen des Verdachts auf irreführende Geschäftspraktiken bei Partnerprogrammen. Im Zentrum stehen Vorwürfe, nach denen Sichtbarkeit auf der Plattform gegen höhere Provisionen statt echter Qualität gewährt wird.

Condé Nast Traveller präsentiert zum 30. Mal seine Auswahl der weltweit besten neuen Hotels. In Europa überzeugen vor allem Projekte in historischen Gebäuden und nachhaltige Konzepte in Metropolen wie Frankfurt, Wien und Rom.

Der Scheelehof in Stralsund soll nach der Insolvenz im Verbund der Lieblingsplatz Hotels weitergeführt werden. Laut Pressemitteilung übernimmt Lieblingsplatz Hotels dabei die Rolle des System- und Konzeptgebers, während der operative Betrieb durch einen Betreiber aus dem Umfeld der Gruppe erfolgen soll.

Pressemitteilung

DIRS21 und ibelsa laden zur dritten Auflage des Branchenevents Hotelrizon am 18. Juni 2026 an den Blackfoot Beach nach Köln ein. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider in der Privathotellerie und bietet einen praxisnahen Überblick über die neuesten Technologien und Strategien im modernen Hotelbetrieb.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.