Mama Shelter eröffnet zweites Hotel in Paris

| Hotellerie Hotellerie

Mama Shelter hat das zweite Haus in der französischen Metropole eröffnet. Das Mama Shelter Paris West liegt im Messeviertel Porte de Versailles und bietet 207 Zimmer wenige Minuten vom Zentrum von Paris entfernt. 

Entspannt wird auf dem 260 Quadratmeter großen Rooftop, in der Sauna oder bei Live-Konzerten, die regelmäßig am Wochenende stattfinden. Etwas mehr „Action“ finden Gäste dank Kicker, Ping-Pong-Tischen, einem hoteleigenen Mini-Basketball-Platz sowie Fitnesscenter. Sich kreativ austoben? Auch das geht: Im Hotel-Shop werden eigene Designs und Bilder auf Taschen oder T-Shirts gedruckt.
 

Die Architektur des Mama Shelter Paris West stammt aus der Feder von Jean-Michel Wilmotte, während die 207 Zimmer von den bekannten Innenarchitekten Dion & Arles designt wurden. Im Inneren herrscht eine wilde Mischung von Farben, Formen und Materialien wie Bast, Holz oder Stoff, die das Hotel zu einer bunten Oase machen sollen. Auch die Decke des Restaurants ist ein Hingucker: Die handgemalten Kreide-Zeichnungen auf schwarzem Hintergrund vom französischen Künstler Beniloys beherrschen den Raum und erzählen die Geschichte der Stadt sowie von Mama. 

Kulinarisch warten auf die Gäste in dem 445 Quadratmeter großen Restaurant hausgemachte Gerichte, die in Kooperation mit Drei-Sterne-Koch Guy Savoy entstanden sind. Für Meetings gibt es neun so genannte Ateliers für bis zu 110 Gäste. 

Das Abenteuer Mama Shelter begann 2008 mit dem Mama Paris East. Heute finden sich die Hotels in Städten wie Marseille, Toulouse, Belgrad, Prag, Los Angeles, London und Lille.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.