Markenausbau in Europa: In Wien eröffnet 2025 das erste „A by Adina“

| Hotellerie Hotellerie

Drei Jahre nach dem Debüt der Marke "A by Adina" in Australien verkündet der Mutterkonzern TFE Hotels, zu dem auch die Adina Hotels gehören, dass 2025 das erste Haus der jungen Marke in Europa eröffnen wird. Und das in den "Danube Flats" - ein 180 Meter hohe Wohnturm am Ufer der Donau im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt. Die Unterkünfte werden ab dem kommenden Jahr als "A by Adina Vienna Danube" buchbar sein.

Die Architektur des Wohnturms wird die Skyline Wiens prägen und ein neues Wahrzeichen für die Stadt darstellen. Das "A by Adina" umfasst die erste bis fünfte Etage. 120 Studios und Apartments werden aktuell gebaut, Gäste haben die Auswahl zwischen kleineren Studios bis hin zu Wohneinheite mit ein bis zwei Zimmern. Alle Unterkünfte verfügen über eine eigene Küche und einen Wohn- und Essbereich. 

Die zukünftigen Gäste haben freien Zugang zum Wellnessbereich im vierten Stock, der neben einem Fitnessstudio sowie einem Pilates- und Yogaraum auch zwei Saunen mit Ruheraum, eine Wellness-Bar und einen ganzjährig beheizten Infinity-Pool mit Panoramablick umfasst. Darüber hinaus gibt es unter anderem eine Lobby mit Concierge sowie ein Restaurant. 

​„Wir freuen uns, die Marke A by Adina in dieser prestigeträchtigen Immobilie in den europäischen Markt einzuführen. Adina war vor mehr als 15 Jahren die erste australischen Hotelmarke in Europa – die Expansion der vergangenen Jahre zu sehen und die Erweiterung des Markenportfolios jetzt hautnah zu begleiten und zu gestalten ist eine gleichermaßen spannende wie auch herausfordernde Aufgabe“, sagt Asli Kutlucan, CEO der Adina Hotels in Europa und zukünftig auch für die europäischen Geschäfte von A by Adina verantwortlich.

​„Wien ist eine Stadt mit einer reichen Geschichte, einem umfangreichen Angebot an berühmten Museen, Galerien und einer pulsierenden Kulturszene, die zusammen pro Jahr rund vier Millionen Gäste aus aller Welt anziehen“, so Asli Kutlucan weiter. „Es ist kein Wunder, dass Wien bereits mehrfach zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt wurde.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.