Miniatur-Wunderland-Gründer planen Hotelprojekt auf Lübecker Wallhalbinsel

| Hotellerie Hotellerie

Die Gründer des Miniatur Wunderlands planen ein Hotelprojekt in Lübeck. Wie die Lübecker Nachrichten berichten, soll auf der nördlichen Wallhalbinsel ein neues Hotel unter dem Namen PierDrei entstehen. Das Vorhaben wird dem Bericht zufolge von Sebastian Drechsler, Mitbegründer des Miniatur Wunderlands und Co-Gründer des Hotels PierDrei in Hamburg, vorangetrieben.

Projekt auf Lübecker Wallhalbinsel seit mehreren Jahren in Planung

Nach Angaben der Lübecker Nachrichten laufen die Planungen für das Hotelprojekt seit rund sechs Jahren. Ausgangspunkt sei ein Grundstück gewesen, das ursprünglich an einen Hamburger Immobilienentwickler vergeben worden war. Drechsler habe daraufhin Kontakt zu Jörg Sellerbeck, der die Entwicklung der Wallhalbinsel begleitet, sowie zu Achim Nagel, Geschäftsführer des Entwicklers Primus, aufgenommen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, orientiert sich das Lübecker Vorhaben am PierDrei-Hotel in Hamburg, das im September 2019 eröffnet wurde. An diesem Projekt sind laut Bericht mehrere Partner beteiligt, darunter das Schmidts Tivoli, der Hotelunternehmer Kai Hollmann sowie die Wunderland-Gründer.

Das Hamburger Haus verfügt nach Angaben der Lübecker Nachrichten über 212 Zimmer sowie zusätzliche Angebote wie einen Dachbereich mit Wohnwagen zur Übernachtung und spezielle Räume für Kinder. Für den Standort Lübeck sei laut Drechsler jedoch keine identische Umsetzung geplant.

Baubeginn in Holzmodulbauweise für Ende des Jahres vorgesehen

Laut Bericht der Lübecker Nachrichten soll der Bau Ende des Jahres beginnen. Geplant sei eine Umsetzung in Holzmodulbauweise. „Bis auf die Betonschächte wird da kein Beton verbaut, und wir versuchen, insgesamt möglichst nachhaltige Stoffe einzusetzen“, wird Drechsler zitiert.

Die Eröffnung des Hotels wird demnach für den Spätsommer 2028 in Aussicht gestellt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Signo Hospitality senkt durch den Einsatz wassersparender Duscheinsätze in sechs Hotels den jährlichen Wasserverbrauch um 11,5 Millionen Liter und reduziert die Energiekosten um über 100.000 Euro.

Eine Analyse von Christie & Co zeigt für 2025 eine stabile Entwicklung der Stadthotellerie in Österreich. Gleichzeitig treten Unterschiede zwischen den wichtigsten Stadtmärkten deutlicher hervor.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob identifiziert zum 235. Jubiläum das anonyme Mädchen auf Max Liebermanns berühmtem Terrassen-Gemälde als Irma Jacob. Die Klärung der Identität gelang durch Dokumente und Erzählungen eines Nachfahren in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle.

Living Hotels schließt die 20 Millionen Euro teure Modernisierung von 254 Maisonetten und Studios an vier Standorten ab. Im Fokus der Neugestaltung stehen veränderte Grundrisse, vergrößerte Badezimmer und in den Wohnraum integrierte Küchen.

Global Living übernimmt den Betrieb von 71 Serviced Apartments im Buchner Haus in Passau. Der Start des Testbetriebs ist für Mai 2026 vorgesehen, die vollständige Vermietung folgt schrittweise bis Juli.

Marriott International plant gemeinsam mit der italienischen Marke Lefay ein Gemeinschaftsunternehmen. Ziel ist die Integration und internationale Expansion der Wellness-Hotelmarke.

Im Steigenberger Hotel in Bad Pyrmont ist ein neuer Investor vorgestellt worden. Wie auf einem Pressetermin mitgeteilt wurde, will der 85-jährige Hotelentwickler Gert Prantner mit bis zu fünf Millionen Euro in das Projekt einsteigen. Parallel läuft ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel, die Sanierung des Hauses auch wirtschaftlich fortzuführen.

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.