Neue „Unterwasserwelt“ im Lübecker Radisson Blu Senator Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Das Radisson Blu Senator Hotel in Lübeck präsentiert sich im neuen Gewand: Nach der Kernsanierung im Januar wurde das Erdgeschoss des Fünf-Sterne-Hotels neugestaltet und mit einer zusätzlichen Etage ausgestattet. Gäste und Besucher des Hauses erleben nun eine Atmosphäre in einem der Unterwasserwelt nachempfundenen Ambiente.

„Wir wollen unseren Gästen ein besonderes Erlebnis in einer einmaligen und sehr stilvollen Umgebung bieten, die unser Fünf-Sterne-Profil unterstreicht. Den etablierten Restaurantnamen Nautilo führen wir in unserem Haus dabei weiter fort“, sagt Rik Brust, Geschäftsführer des Radisson Blu Senator Hotel, Lübeck. Für den mehrmonatigen Umbau hat das Hotel rund zwei Millionen Euro investiert.
 

Ein Highlight ist die Lichtinstallation in Form von drei Quallen aus klaren Kristallperlen und 100 mundgeblasenen Kristallkugeln in verschiedenen Größen über der Nautilo-Bar, die sich jetzt vor dem Restaurant befindet. Das submarine Design spiegelt sich auch im Restaurant wider, etwa durch eine Sitznische mit acht Plätzen in Gestalt eines U-Boots.

Deck 3, so der Name des neuentstandenen Zwischengeschosses, verfügt über 78 Sitzplätze und kann für Gruppen-Veranstaltungen genutzt werden. Dort, wo sich früher die Bar befunden hat, ist jetzt eine Bibliothek untergebracht, die auch als Besprechungsraum dienen kann.

Auch das gastronomische Angebot wurde überarbeitet. Küchenchef Wolfgang Meistes hat eine neue Karte mit Fisch- und Fleischgerichten kreiert. Ein besonderer Fokus des neuen Konzepts liegt auf der Zubereitung der Speisen im 800-Grad-Grill.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.