Riu baut ein weiteres Stadthotel in Chicago

| Hotellerie Hotellerie

Riu Hotels & Resorts hat mit dem Kauf eines Grundstücks im Zentrum von Chicago einen weiteren Schritt in der Expansion der Riu Plaza Stadthotels unternommen. Der Wolkenkratzer wird ein Hotel mit 28 Etagen und mehr als 350 Zimmern beherbergen.

Mit dem Neubau wird im Frühling 2022 begonnen, die Bauarbeiten werden voraussichtlich zwei Jahre dauern. Chicago ist die drittgrößte Stadt der USA und gehört zu den wichtigsten Reisezielen des Landes. 

„Wir arbeiten seit Jahren daran, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ein Standort wie dieser, mitten im Herzen der Stadt, ist der Traum eines jeden Investors. Deshalb freue ich mich sehr, dieses Projekt vorstellen zu können, das jetzt trotz aller Schwierigkeiten realisiert werden kann. Chicago ist ein großartiges Reiseziel. Es ergänzt und verbessert unser Angebot an Stadthotels. Damit verstärken wir das Engagement von RIU in den Vereinigten Staaten, wo wir in Kürze unser viertes Hotel - das Riu Plaza Manhattan Times Square – eröffnen werden“, berichtet Luis Riu, CEO von Riu Hotels & Resorts.

Das neue Vier-Sterne Hotel steht in der Tradition der Chicagoer Schule, einem architektonischen Stil, der sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in der Stadt entwickelte und Vorreiter bei der Einführung neuer Materialien und Techniken für den Bau großer Gebäude war. In der Architekturgeschichte gilt das 1885 eröffnete Chicagoer Home Insurance Building mit 10 Stockwerken als der erste Wolkenkratzer der Welt.

Das zukünftige Riu Plaza Hotel wird sich an der 150 East Ontario Street im Stadtteil Streeterville befinden, einem Kultur- und Handelszentrum ganz in der Nähe des Navy Piers. Im Süden grenzt es an den Chicago River und im Osten an den Michigansee. Es richtet sich an Privat- und Geschäftsreisende gleichermaßen. Seine Fassade im klassischen Stil wird mit einer modernen und funktionellen Inneneinrichtung ergänzt. Ein Highlight wird die Sky Bar auf der 26. Etage.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobilienberatung Cushman & Wakefield (C&W) verzeichnete im 1. Quartal 2024 ein Transaktionsvolumen im Hotelsegment von insgesamt 260 Millionen Euro. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 30 Prozent dar, der aber größtenteils auf den Verkauf des „Hotel de Rome“ in Berlin zurückzuführen ist.

Den Hotelverband Deutschland (IHA) erreicht aktuell die Meldung einer Betrugsmasche über den Messaging-Dienst von Expedia, so der Verband. Diese Betrugsversuche seien bisher fast ausschließlich über die Kommunikationsdienste von Booking.com beobachtet worden. Nun scheine auch Expedia betroffen zu sein.

Das Parkhotel Bremen und das Dorint-Hotel in der Hansestadt sind im Streit um Entschädigungen für Einnahmeausfälle in der Corona-Pandemie vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Dorint sieht sich als größere Gesellschaft bei den Corona-Hilfen benachteiligt. Der BGH vertritt eine andere Auffassung. Dorint-Boss Dirk Iserlohe will jetzt vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

Das Le Méridien Frankfurt öffnet am 27. April 2024 erneut seine Türen für eine überraschende Hotel-Entdeckungstour. Unter dem Motto „Open Doors – Discover Le Méridien Frankfurt" lädt das Haus Interessierte ein, einen Blick hinter die Kulissen des internationalen Hotels im Herzen des Frankfurter Bahnhofsviertels zu werfen.

In Zeiten des Fachkräftemangels langfristig gutes Personal zu finden ist in zahlreichen Branchen eine Herausforderung, auch im Hotelgewerbe. Das Familienhotel Feldberger Hof im Schwarzwald begegnet dem Fachkräftemangel mit einer gezielten Personalstrategie und wirbt erfolgreich Talente aus dem Ausland an. 

Das Radisson Collection Hotel im Berliner DomAquarée geht mit einem neuen Lobbykonzept wieder an den Start. Zur Wiedereröffnung voraussichtlich Ende des Jahres wird ein 16 Meter hoher, bis ins sechste Stockwerk reichender und rund 120 Quadratmeter umfassender Vertikaler Garten den neuen Mittelpunkt der Hotellobby bilden.

Der Streit um die Fassade des "Happy Go Lucky"-Hostels in Berlin geht in eine neue Runde. Am Dienstag haben Abbrucharbeiten begonnen, nur um kurz darauf vorübergehend gestoppt zu werden. Der Eigentümer sieht sich als Opfer der Behörden und zieht Vergleiche von Russland bis hin zum Nationalsozialismus.

Im Februar 2024 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 28,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 6,9 Prozent mehr als im Februar 2023. Das war der höchste Februar-Wert seit 2020, als es 29,9 Millionen Übernachtungen gab.

Die Abtei Himmerod in der Eifel gilt mit seinen 900 Jahren als eines der ältesten Zisterzienser-Klöster in Deutschland. Aktuell können Gäste in der Klosterherberge übernachten, doch das Bistum Trier hat große Pläne und will das Kloster als Vier-Sterne-Hotel betreiben.

HotelPartner Revenue Management setzt auch auf menschliches Know-how, da dies über ein Verständnis der Marktbedingungen, der Zielgruppen und der spezifischen Anforderungen eines Hotels verfügt.