River Loft Hotel in Brunsbüttel offiziell eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Seit August letzten Jahres empfängt das River Loft Hotel in Brunsbüttel Gäste. Jetzt wurde die Herberge nahe dem Nord-Ostsee-Kanal und dem Fluss Braake, unweit der Elbmündung offiziell eröffnet.

Die im Dreieck von Elbe, Nord-Ostsee-Kanal und Meer gelegene Schleusen- und Hafenstadt Brunsbüttel ist nicht nur ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, sondern bietet mit historischer Altstadt und beeindruckender Schleusenanlage auch so genügend Erkundungspotential. Gerade Fans von maritimer Lebensart sind am Hafen von Brunsbüttel goldrichtig, denn hier sind Kreuzfahrtschiffe und andere Ozeanriesen zum Greifen nah

Neues Lifestyle-Hotel mit regionalem Konzept

Das River Loft Hotel & Spa ist ein freundlicher und offener Raum für Begegnungen zwischen Gästen, Crew-Mitgliedern und Einheimischen. Und ein spannendes Hotelprojekt mit konsequent regionalem Konzept. 83 Lofts, unterschiedlich groß und teilweise mit tollen Extras wie einer freistehenden Badewanne oder privater Sauna ausgestattet, zwei Restaurants, eine Bar, offene Co-Working-Spaces, ein Fitness- und ein Yogaraum sowie eine extra Bike-Bude warten auf die Gäste.

Hinter dem Projekt steht das Ehepaar Pia und Hans Helmut Schramm. Selbst in Brunsbüttel fest verwurzelt, war den beiden von Anfang an ein regionaler Ansatz wichtig: „Mit dem River Loft wollen wir ein Hotel von und für Brunsbütteler schaffen. Daher arbeiten wir fast ausschließlich mit lokalen Produzent:innen zusammen, die uns mit dem Besten aus der Region versorgen“, so Pia Schramm.

Lokale Küchenphilosophie

Der regionale Fokus prägt auch das kulinarische Konzept der beiden Restaurants „Outer Roads“ und „Boat House“. Küchenchef Anthony Iléo entwickelt für das Hotel eine frische, regionale und zugleich weltoffene Küche: „Wir sind hier in Dithmarschen und das sieht man auf jeden Fall auch unserer Speisekarte an. Gleichzeitig liegen in der Außenreede die ganzen internationalen Schiffe vor Anker – auch das wollen wir in unsere Gerichte einfließen lassen.“

Während sich das „Outer Roads“ (= englisch für Außenreede) im Haupthaus befindet, ist das „Boathouse“ ein separates Gebäude direkt am Fluss. Im Sommer lässt es sich hier herrlich auf der Terrasse im Beach Chair oder am eigenen Strandbereich entspannen – immer mit Blick aufs Wasser und die grüne Promenade am gegenüberliegenden Ufer. Übrigens: Das „Boat House“ kann auch für private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstage gebucht werden!

Rund um Brunsbüttel

Brunsbüttel ist für Aktivurlauber ein ideales Reiseziel: Neben Wassersport und Wandern ist vor allem Radfahren sehr beliebt. Schließlich laufen hier vier nationale und internationale Fernradwege zusammen: die NOK-Route, der Elberadweg, der Nordseeküstenradweg sowie die Deutsche Fährstraße. Zahlreiche weitere Radwege in der Umgebung machen Brunsbüttel zu einem perfekten Ausgangspunkt für Radtouren.

Auch das River Loft hat ein Herz für Radler: Eine eigene Bike-Bude bietet Fahrrädern einen trockenen und sicheren Unterstand sowie die Möglichkeit, kleine Schäden am Rad selbst zu reparieren. Wer ohne fahrbaren Untersatz da ist, kann sich vor Ort ganz entspannt ein nachhaltiges Bambusrad der Marke My Boo ausleihen und sofort losfahren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.