Royale Gastfreundschaft: Die Queen sucht einen neuen Butler

| Hotellerie Hotellerie

Lust auf einen Neustart? Für echte Profis in Sachen Gastfreundschaft ist eine außergewöhnliche Trainee-Stelle im Buckingham Palace frei geworden. Nachdem die britische Königsfamilie in den letzten Monaten neue Köche eingestellt hat, sind die „Royals“ jetzt auf der Suche nach jemandem, der gerne Butler werden möchte.

Besonderes Augenmerk legt das Königshaus laut Ausschreibung darauf, dass der Bewerber ein Teamplayer ist, höflich, freundlich und in der Lage mit sehr verschiedenen Menschen zu kommunizieren. Es handele sich um eine Vollzeitstelle, fünf Tage die Woche, mit Einsätzen auch am Wochenende.

Der Butler soll eine Ausbildung sowie freie Unterkunft und Verpflegung im Buckingham Palast erhalten. Das Jahresgehalt liegt etwa 23.000 Euro. Dabei wird der Buckingham-Palast nicht nur der Arbeitsplatz des Butler-Auszubildenden, sondern auch das neue Zuhause. Zusätzlich sorgt der royale Arbeitgeber für die Verpflegung.

Dem Butler wird zudem das Privileg zuteil, nicht nur im Palast zu arbeiten, sondern begleitet die Queen und ihre Familie auch in andere royale Residenzen, wie zum Beispiel ins Balmoral Castle.

Eine vorherige Erfahrung im Gastgewerbe wäre von Vorteil, sei aber nicht zwingend erforderlich, heißt es in der Ausschreibung. „Wir sind mehr an Ihrem proaktiven Ansatz und Ihrer Fähigkeit interessiert, neue Herausforderungen anzunehmen“, schreibt der Palas. Besonders wichtig sei aber, dass der Kandidat ein hervorragender Teamplayer sei, der jeden Tag gerne mit anderen zusammenarbeite. 

Ein paar Voraussetzungen erwartet der Palast dann aber doch: „Obwohl wir Sie dabei unterstützen können, einen außergewöhnlichen Service bei einer Vielzahl von Veranstaltungen zu bieten, haben Sie bereits einen höflichen, freundlichen und aufgeschlossenen Arbeitsstil und können mit allen Arten von Menschen kommunizieren.“

Wer Lust auf die Butler-Ausbildung bei der englischen Königin hat, sollte sich sputen, denn bis zum Bewerbungsschluss ist es nicht mehr lange hin: Interessenten können sich noch bis zum 17. Februar 2019 auf der Website der Royals registrieren.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.