Steigenberger Zürich geht an Ameron: Althoff-Gruppe übernimmt Bellerive au Lac-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Die Expansion der Ameron-Hotels geht weiter und Steigenberger hat bald ein prominentes Hotel weniger: Die Lifestyle-Marke der Althoff Hotels zeigt ab Herbst 2020 Präsenz in Zürich und übernimmt das bisherige Bellerive au Lac Hotel, das seit vielen Jahren unter Steigenberger-Flagge läuft. Ab Januar 2020 wird das Haus komplett umgebaut und als drittes Ameron Hotel in der Schweiz im vierten Quartal 2020 wiedereröffnen – mit 60 Zimmern und Suiten, Erlebnisgastronomie und vielfältigen Tagungsräumlichkeiten. 

Thomas H. Althoff, Gründer und Inhaber der Althoff Hotels, kommentiert die Ankündigung: „Wir haben schon länger nach einem Standort in Zürich gesucht um das Portfolio der Marke Ameron zusätzlich zu unseren bestehenden Hotels in Luzern und Davos in der Schweiz auszubauen. Nach Prüfung verschiedener Optionen haben wir jetzt das richtige Objekt für uns gefunden: Ein traditionsreiches Haus in bester Lage direkt am See. Größe und Raumprogramm passen perfekt für den Umbau in ein Ameron Boutique Hotel.“

Valentin Müller, CEO der UTO Real Estate Management AG, Vertreter der Besitzgesellschaft: „Wir freuen uns sehr, dass die Althoff Hotels mit ihrer erfolgreichen Marke Ameron das Hotel betreiben werden. Die Tradition dieser Immobilie in einer der besten Lagen Zürichs wird so in moderner Interpretation fortgeführt.“ Das Objekt, das zu den bekanntesten Hotels der Stadt gehört, befindet sich in ausgezeichneter Lage direkt am Zürichsee und ist nur wenige Gehminuten vom Sechseläutenplatz mit dem Opernhaus sowie von der berühmten Bahnhofsstraße entfernt.

Ameron Hotels

Die Marke Ameron ist Teil der Althoff Hotels, unter der Leitung von Unternehmensgründer Thomas H. Althoff. Ameron zählt derzeit acht Vier-Sterne-Hotels in Deutschland und in der Schweiz. Ameron ist aktuell an den Standorten Berlin, Hamburg, Köln und Bonn sowie in Davos, Luzern und Hohenschwangau, am Fuße von Schloss Neuschwanstein, vertreten. Bis 2020 erweitern zwei weitere Neueröffnungen das Portfolio, in Frankfurt am Main und München.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.

Das Wiener Hotel Altstadt Vienna hat eine Suite nach Harald Krassnitzer benannt. Die Unterkunft wurde laut Mitteilung gemeinsam mit Architekt Roland Nemetz gestaltet und enthält auch persönliche Gegenstände des Schauspielers sowie Designklassiker.

Das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel haben ein Mental-Health-Coaching für Mitarbeiter eingeführt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Angebot zur Mitarbeiterbindung und Unterstützung bei beruflichen sowie privaten Belastungen beitragen.

Die neue Hotelmarke Hiamo eröffnet am 15. Mai ihr erstes Haus in Hamburg-Bergedorf. Nach Angaben des Unternehmens setzt das Konzept auf digitale Abläufe und persönliche Betreuung. Die Leitung des Hauses in Hamburg-Bergedorf übernimmt Manuel Dosz.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.