The Charles Hotel präsentiert neu gestaltete Monforte Royal Suite

| Hotellerie Hotellerie

Das The Charles Hotel hat die Monforte Royal Suite nach einer Neugestaltung im Oktober 2025 vorgestellt. Die Überarbeitung erfolgte unter der Leitung von Lady Olga Polizzi, der Design-Direktorin der Rocco Forte Hotels, in Zusammenarbeit mit Magdalena Onisko.

Die Suite ist die größte der 28 Suiten des Hotels und eine von drei Forte Suiten auf der achten Etage. Die Namensgebung bezieht sich auf das italienische Bergdorf Monforte, den Stammsitz der Familie Forte.

Offenes Raumkonzept

Die 200 Quadratmeter große Suite bietet durch eine private Außenterrasse einen Ausblick auf den Alten Botanischen Garten. Das Design verwendet ein offenes Raumkonzept, bei dem die Bereiche durch große Doppeltüren verbunden sind.

Das Gestaltungskonzept konzentriert sich auf den Dialog zwischen Designelementen, Farbpalette und Materialien. Elemente im Raum weisen organische Formen auf, die an den Art-Déco-Stil angelehnt sind. Die Farbgebung, beispielsweise der ockerfarbene Sandton im Schlafzimmer, soll den italienischen Einfluss in der Münchner Architektur aufgreifen.

Ein zentrales Element der Suite ist das Esszimmer mit einem Esstisch aus den 1950er Jahren, der dem französischen Metallkünstler Raymond Subes zugeschrieben wird. Der Tisch aus Schmiedeeisen mit Glasplatte wird durch Samtstühle in einem Korallenton ergänzt. Im Kontrast dazu steht ein neu gestalteter, maßgefertigter Barschrank aus schwarzem Stein und Holz mit Details aus antikem Messing.
 

Kunst und Erbe

Die kuratierte Kunstauswahl soll einen Bezug zur kulturellen Identität Münchens und der Geschichte des Hotelumfelds herstellen. Gleichzeitig soll sie das italienische und englische Erbe der Familie Forte reflektieren.

Lady Olga Polizzi beschreibt die Monforte Royal Suite als Highlight der Neugestaltung des The Charles Hotels. Sie merkte an, dass die Suite aufgrund ihrer Abmessungen und Details eher den Eindruck einer Privatresidenz vermittle als den einer Hotelsuite. Polizzi äußerte: „Heutzutage sind Hotels eher wie Wohnungen und Wohnungen oft eher wie Hotels.“

Sie betonte den Anspruch, nur Elemente zu verwenden, die sie auch für den privaten Bereich wählen würde: „Wenn mir ein Stoff, ein Gemälde oder ein Möbelstück für mich selbst nicht gefällt, würde ich es niemals für die Gestaltung unserer Zimmer verwenden.“

Die Designerin Magdalena Onisko erklärte, das Design sei von der Geschichte des Viertels und dem Alten Botanischen Garten inspiriert, um Kunst und Natur miteinander zu verbinden. Sie beschrieb die Herausforderung, einen natürlichen Fluss zwischen den Räumen zu schaffen, während der spezifische Charakter jedes Raumes erhalten bleibe. Das Ergebnis sei eine Suite, die ein Gefühl von Weitläufigkeit und Intimität vermittele.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.